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Musiker Magazin 4/2019 – 1/2020

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FESTIVAL: Deutscher Rock & Pop Preis 2019 – Rückblick; Deutscher Rock & Pop Preis 2020 – Anmeldung / STORIES: Singer-Songwriterin Kiara Huber; Ann Doka – Aus »Neu« mach »Neu«. Wandel schreibt Musik; Die Historie der Rock- & Popmusik: Teil 15: THE ROLLING STONES – The greatest Rock & Roll band in the world (Teil 2); Burn Out Laut – Therapeutischer Soulrock; Sven Garrecht – Mit der Kleinkunst im Herzen schafft er eine Symbiose aus grooviger Popmusik und sinnigem Chanson; VOICE OVER PIANO – Entertainment auf höchstem Niveau; COPPER SMOKE – Americana Rock; KÖNIG & MEYER – Stands For your Music – seit 1949; CORAZÓN DEL CARIBE – Pures Karibik- & Kuba-Feeling / MUSIKBUSINESS: Leeza Nail – Wie kann ich Singen zum Beruf machen? / RUBRIKEN: Musiker-News; Produkt-News; CD-Rezensionen; Titelschutzanzeigen; Kleinanzeigen; Impressum

58 PRODUKT-NEWS TOM

58 PRODUKT-NEWS TOM SCHÄFER DRUM GROOVES DER POPKULTUR 138 GROOVES 110 DRUMMER Die DNA des modernen Schlagzeugspiels seit Erfindung des Backbeats. Eine Zeitreise durch die Groove-Jahrzehnte von den 50ern bis heute. Von Afro-Beat bis Swag. „Drum Grooves der Popkultur“ ist eine Hommage an die wunderbare Welt des Schlagzeugspiels, die mit den Drum- Monstern der 1940er-Jahre Fahrt aufnahm und durch die inspirative Popkultur kreative Höchstleistungen entwickelte. Schlagzeuger brennen für Grooves, denen eine besondere Magie innewohnt. Dabei kann Magie auf vielfältige Weise entstehen. Sei es durch spielerische Komplexität, durch ein bewundernswertes Feel, durch Ideenreichtum, durch spannende rhythmische Architekturen oder eine bestimmte Ästhetik. Wie unterschiedlich die Faszination eines Drum - grooves auch ausgeprägt sein mag jeder Groove geht immer auf seine kreative Kernidee zurück. Es ist die eigentliche Urzelle die DNA. Und diese kommt häufig in nur wenigen Takten als essentieller Baustein zum Ausdruck. Auch wenn eine Notation niemals das Feel des Augenblicks einfangen kann, so bietet sie dennoch Zugang zu jenen berauschenden Errungenschaften, die als Drumgrooves der Popkultur in diesem Buch zu einem Gipfeltreffen zusammenfinden. Der kreative Drang des Schlagzeugspiels nährt sich aus der Inspiration und teilt damit das Kapital der Vergangenheit. Insofern richtet das Buch den Blick genauso auf die heutige Groove-Kultur wie auf die Zeit der Pioniere, die in den 30erund 40er-Jahren den Grundstein des modernen Schlag - zeugspiels legten. Ohne den Jazz und ohne Drum-Monster wie Buddy Rich, Gene Krupa oder Louie Bellson wäre die Entwicklung womöglich komplett anders verlaufen. Vielleicht hätte Heavy Metal nie stattgefunden. Denn Metal ist komplett das Gegenteil von Jazz. Und ohne Referenz lässt sich kein Gegenteil entwickeln. Die Auswahl der Grooves im Buch basiert auf jenen in der „Drummers World“ häufig zitierten Schlagzeugern und ihren einflussreichen Spielarten. Auch Drum-historische Re cher - chen haben Einfluss auf die Auswahl genommen und die Bedeutung eines Schlagzeug-Grooves im Kontext der Zeit hat eine Rolle gespielt. Insofern findet der intelligente Mini - ma lismus hier genauso statt wie das komplett ausgehexte Double-Bassdrum-Play. Anders gesagt: „Da Da Da“ ist im Kontext der Schlagzeug-Pop-Historie genauso bedeutsam wie „Sound Of Muzak“, „Radar Love“, „Bleed“ oder „In The Air Tonight“. Hier begegnen sich Grooves, die sich unabhängig von jeglichen Styles und Genres im kreativen Raum bewegen und doch eines gemeinsam haben: Es sind Zeitdokumente, die auf ihre ureigene Weise die Strömungen der Popkultur spiegeln und als „Alltime Classics“ eine prägende Rolle einnehmen. Eine vollständige Liste an Iconic-Grooves kann es natürlich nicht geben. Denn jeder wird seine eigenen bedeutenden Favourites haben, die zu den Groovetracks des Lebens zählen. Diese facettenreiche Werkschau ermöglicht inspirative Ent - deckungen genauso wie das Aufstöbern längst vergessener Grooves sowie die Begegnung mit überraschend Neuem oder ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Die Liste der Drumgrooves folgt einer chronologischen Time - line. Insofern sind die Grooves entsprechend dem Zeit punkt ihrer Entstehung bzw. Veröffentlichung sortiert. Auf diese Weise lassen sich Strömungen und Entwicklungen erkennen, die in der Pionierzeit noch von relativ linearer Gestalt waren, aber spätestens seit den 1970er-Jahren eine sich exponentiell ausbreitende Mehrdimensionalität erreichten. Zudem lassen sich zwischen den Zeilen auch manche in - spirative Quellen entdecken, derer sich Drummer immer schon gerne bedient haben und die Entstehung mancher Drumgrooves erklärbar machen. Das Buch versteht sich als Werkschau in einer zeitchronologischen Dramaturgie, die für eine praxisbezogene An - wendung (z. B. im Unterricht) aber nicht bindend sein muss. Denn die Alltime Classic Drumgrooves sind einzelne und in sich geschlossene Kapitel, denen man sich je nach Inte - ressen s lage und Wissensdurst widmen kann. Anders gesagt: Man schlägt zufällig eine Seite auf und wird (hoffentlich) immer auf einen Goldfund stoßen. Die abgebildeten Grooves beziehen sich auf die Kernideen der Drumtracks, die in ein-, zwei- oder viertaktigen Noten - darstellungen erfasst sind. Jene Groove-Pattern können als „geloopte“ Sequenzen gespielt werden und dienen als Inspirationsquelle für das eigene Repertoire. Einige Grooves zeigen verknüpfte Drum-Fills, die entweder ein Bestandteil des Patterns sind oder als wichtiger Indi - kator die schöpferische Idee mitprägen. In diesem Fall sei jedem die Freiheit gegönnt, das Fill zu isolieren und separat zu spielen oder es im Kontext des gesamten Patterns zu belassen. Über die jeweiligen QR-Codes können Video- bzw. Audio - tracks angewählt werden, um die Hördimension als weitere Kraftquelle hinzuzuziehen. Auch die Notationen wenn nicht anders erklärt beziehen sich auf die Audio/Video-Links. Viel Groove also bei dieser Reise durch 60 Jahre Drum - grooves der Popkultur und damit eine tolle Ergänzung zum Unterricht. Tom Schäfer arbeitet freiberuflich als Autor, Fotograf und Musiker mit Schwer - punkt Percussion & Schlag - zeug. In den 1980er- und 1990er-Jahren tourte er mit Pop-, Electronic- und World - music-Projekten durch Euro - pa. Als Mitbegründer und kreativer Kopf des Percus - sion-Performance-Projekts „Om Buschman“ spielte er Hun derte von Shows im In- und Ausland. In vielen Episoden begleitete er das Ambient-Music-Bandkollektiv Papalagi und war Teil des Projekts Deep Blue, mit dem er die Live- Musik für den Dokumentarfilm auf kino-event-reisen entwickelte. Als Live- und Studio-Drummer der Band Farfarello ist er u. a. auf den CDs „Live It“, „Traumzeit“ sowie auf dem von Eroc produzierten Album „Movements“ zu hören. Neben zahlreichen Percussiontracks für Studiopro duk tionen hat Tom Schäfer in seiner Laufbahn über 1000 Konzerte gespielt neben den oben erwähnten Künstlern u. a. auch mit Ray Wilson, Fidibus sowie dem internationalen Percussion-Star Nippy Noya. Er ist Autor des Fachbuchs „Hand- & Effect-Percussion“ und Produzent der DVD „Die Welt der Small Percussion“. Weiterhin ist er verantwortlich für die Percussion-Sounds der „Real Mega Drums“ Sample-Library. Zudem gastiert er regelmäßig als Workshop-Dozent bei Drum- und Percussion- Events. Zu seinen weiteren Arbeitsfeldern gehören die Foto - grafie und die Entwicklung von Percussion-In stru menten für internationale Hersteller. Seit 1988 ist Tom Schäfer Redakteur des Schlagzeug- Magazins „Sticks“. mit seiner über 30-jährigen Erfahrung als Autor und Fotograf portraitierte er die Größen der internationalen Drummer-Szene. Durch viele persönliche Kon - takte zu den Stars hatte er das Privileg investigativer Ge - spräche zum Thema Groove- und Popkultur des Schlag - zeugspiels. ISBN 978-3-89775-181-1; 29,80 Euro 192 Farbseiten, 138 Grooves, 110 Drummer, 242 Fotos, 148 Notenbeispiele Weitere Informationen: www.leu-verlag.de musiker Magazin 4/19 1/20

PRODUKT-NEWS 59 40 JAHRE MUSIKMESSE: PFLICHTTERMIN FÜR ALLE MUSIKER! Bereits seit 1980 ist die Musikmesse in Frankfurt am Main ein wichtiger Partner der internationalen Musikwirtschaft. Zum 40. Geburtstag (1. bis 4. April) präsentiert die Ver - anstaltung die Neuheiten hunderter Aussteller sowie ein randvolles Eventprogramm voller Business, Emotion und Inspiration. Während an den ersten beiden Tagen der professionelle Austausch zwischen Unternehmen, Händlern, Lehrer*innen und Berufsmusikern im Vordergrund steht, öffnet sich die Musikmesse am Freitag und Samstag verstärkt der breiten Musikszene. Unzählige hochkarätige Künstler geben in Workshops und Masterclasses ihr Wissen am Instrument weiter: darunter Gitarrenhelden wie Richie Faulkner (Judas Priest), Gus G. (Ozzy Osbourne) und Jennifer Batten (u.a. Michael Jackson), Top-Drummer wie Ash Soan (u.a. Adèle, Cher, Seal), Brian Tichy (Whitesnake) und John Riley (u.a. Miles Davis, Woody Herman) sowie Deep-Purple-Keyboarder Don Airey. Während der Publikumstage am Freitag und Samstag geht zusätzlich der Pop-up-Erlebnismarkt „Musikmesse Plaza“ in seine zweite Runde. Hier kann jedermann Instrumente sowie Lifestyle-Produkte antesten und sogar direkt kaufen. In diesem Rahmen feiert zudem das neue Community Event „Home of Drums“ seine Premiere. Die Veranstaltung vereint Produktpräsentation bekannter Marken wie DW, Gretsch, Natal, Pearl, Roland und Zildjan mit Wissensvermittlung und Live-Performances. Abends bebt ganz Frankfurt bei den Konzerten des „Musik- messe Festival“. Direkt auf dem Messegelände performen unter anderem Top-Artists wie Freya Ridings, Max Herre und Moop Mama. Infos zu Tickets und Programm unter www.musikmesse.com; www.musikmesse-plaza.com; www.musikmesse-festival.com 4-FACH-GITARRENSTÄNDER »GUARDIAN 3+1« 17534-016-00 schwarz mit transluzenten Elementen Hochwertiger Mehrfachgitarrenständer für eine Akustik- und 3 E-Gitarren. Der Guardian hält die verschiedensten Gitar - ren sicher, platzsparend und übersichtlich für den Mu siker bereit. Speziell abgestimmte und dämpfende Auflagen sorgen für einen sicheren und instrumentenschonenden Halt der Gitarren. Die flexiblen Schutzbügel verhindern ein Ver - drehen der Gitarre und schützen sie beim Abstellen oder Herausnehmen vor einem unbeabsichtigten Anschlagen. Die weichen Auflagepads aus hochwertigem thermoplastischen Elastomers haben dämpfende Eigenschaften. Dadurch nehmen sie das Eigengewicht der Gitarre schonend auf und verhindern Beschädigungen am Instrument. Für den Transport kann der Guardian dank eines innovativen Klapp - mechanismus angenehm getragen und sogar aufrecht ab - gestellt werden. Hochflexible Anlagearme mit integrierten Plektren-Haltern ermöglichen das schonende Einstellen der Gi tar ren und gewährleisten zudem „freiliegende“ Saiten. Durch seine schlanke Bauweise kann der Guardian auch sehr platzsparend direkt vor einer Wand positioniert werden. Die transluzenten Elemente verhindern zudem Ver fär - bungen vom Ständer zu Gitarren mit Nitrolack-Lackierung. Aufstellmaß: 626 x 335 mm Größe zusammengelegt: 626 x 670 x 173 mm Höhe: 700 mm | Gewicht: 3,7 kg EAN: 4016842829552 Weitere Informationen: www.k-m.de 4/19 1/20 musiker Magazin