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Musiker Magazin 3/2018

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Deutscher Rock & Pop Preis 2018 – Festivalkonzept; Schraubenyeti – Ein Tier am Klavier; MICAST– »Der Markt ist überschwemmt«; Christine Helms – »Ich hatte eine große Menge Glück«; Joachim Griebe – »Etwas mehr Solidarität und Hilfe unter Musikern wäre mehr als hilfreich für uns alle«; »We Call It Blues« – Interview mit Jörg Klein; Interview mit Alwin Smoke; Die Historie der Rock- & Popmusik: Teil 12: Eric Clapton – The Golden Sound; Stefan Lauterbach – »Es gibt nichts, was dieser Mann nicht selbst macht«; KINGS OF FLOYD – Die ultimative Pink Floyd Tribute Band; ETERNAL FLAME – »Smoke On The Mountain« – neues Album nach 16 Jahren; Google will der beste Freund der Plattenfirmen sein; Jule Neigel Band – 4. Akt...; Die andere Meinung: Ins Netz gegangen – Interview mit der EU-Abgeordneten Catherine Stihler; Produkt-News; CD-Rezensionen; Titelschutzanzeigen; Kleinanzeigen; Impressum

54 PRODUKT-NEWS Ein

54 PRODUKT-NEWS Ein Klassiker erwacht zu neuem Leben: TASCAM STELLT SEIN NEUES MEHRSPUR-LIVE-AUFNAHMEMISCHPULT MODEL 24 VOR Tascam wird ab November sein neues Live-Mehrspur-Auf - nah memischpult Model 24 ausliefern. Das gab die Konzern - mutter TEAC Corporation in Tokio bekannt. Tascam hat in der Zeit seines Bestehens eine ganze Reihe branchenführender Aufnahmelösungen hervorgebracht wie etwa die 8-Spur-Bandmaschine Tascam 38, den digitalen 8-Spur-Bandrecorder DA-88 und – natürlich – die legendäre, aus analogen und digitalen Mehrspurrecordern be - stehende Portastudio-Familie, die die Musikindustrie stark beeinflusst hat. Nun hat das Unternehmen eine seiner klassischen Produktlinien neu erfunden und mit der neuesten Audiotechnologie ausgestattet: Das brandneue, wunderschöne Hybrid-Live-Aufnahmemischpult Model 24. Ob für Proben, Live-Auftritte oder Produktionen – Model 24 soll die ideale Symbiose aus echtem Mehrspurrecorder, Mischpult und Audiointerface sein und damit den heutigen Anforderungen von Musikern und kleineren Beschallungs - unternehmen optimal gerecht werden. DAS EINFACHE, INTUITIVE DESIGN Schon auf den ersten Blick überzeugt das Pult mit Übersicht - lichkeit. 100-mm-Fader für präzise Pegel anpas sungen, ein leicht zugänglicher grafischer Stereo-Equalizer mit sieben Frequenzbändern für die Mischung, die vertrauten EQ- und Aux-Regler sowie alle Eingangs- und Ausgangs anschlüsse be finden sich auf der Oberseite und lassen sich schnell und einfach erreichen. TASCAMS REVOLUTIONÄRE AUFNAHMETECHNOLOGIE Model 24 ermöglicht es dem Nutzer, direkt auf eine SD- Karte aufzunehmen, und zwar 24 Spuren gleichzeitig mit 24 Bit und 48 kHz. Punch-ins und -outs sind mit bis zu 8 Spuren zeitgleich möglich. Dank Tascams revolutionärer Aufnahmetechnologie können außerdem 22 Spuren simultan von einer SD-Karte wiedergegeben werden. Die 16 hochwertigen Tascam-Mikrofonvorverstärker sorgen für bestmöglichen, unverfälschten Klang. FLEXIBLE ANSCHLUSSMÖGLICHKEITEN Model 24 verfügt über 22 flexibel nutzbare Analog ein - gänge, bestehend aus 20 symmetrischen Eingängen (12 mono und 4 stereo) und einem unsymmetrischen Stereo - eingang. Außerdem kann sich das Pult per USB mit Ihrer Lieblings-DAW verbinden. Nutzer können ihr Smartphone über Bluetooth koppeln, um Musik für Proben zu streamen oder das Publikum vor dem Auftritt einzustimmen. LANGLEBIGKEIT UND ZUVERLÄSSIGKEIT Mit seinem Gewicht von nur zehn Kilogramm lässt sich das Hybridgerät einfach vom Proberaum zum Studio oder an den Auftrittsort mitnehmen. Zudem weist Tascam auf seine bekannte Zuverlässigkeit hin, die sicherstellen soll, dass das Pult überall reibungslos funktioniert. Weitere Informationen: tascam.de Roland CB-PTR8 SOFTCASE FÜR ROLANDS BOUTIQUE-SERIE Roland CB-PTR8 ist ein Softcase für einen Synthesizer aus Rolands Boutique-Reihe. Das Softcase kommt mit dem Design der beliebten Roland TR-808. Es ist von innen mit extra dickem Schaumstoff ausgekleidet und bietet dem zu transportierenden Instrument umfangreichen Schutz. Zum einfacheren Transport besitzt das Softcase einen Tragegurt. ROLAND CB-PTR8 IM ÜBERBLICK: • Softcase für Rolands Boutique-Reihe • TR-808-Design • Mit extra dickem Schaumstoff ausgekleidet • Innenfutter aus Fleece • Aus widerstandsfähigem Polyester • Inklusive Tragegurt Erhältlich auf www.musicstore.de musiker Magazin 3/2018

PRODUKT-NEWS 55 Karte: Kartoplan Harry Rey Traditionelles Djembé-Verbreitungsgebiet Fotos: Ursula Branscheid-Kouyaté Ursula Branscheid-Kouyaté DIE DJEMBÉ-MUSIK IN AFRIKA Schon seit der Zeitenwende gab es im westlichen West - afrika eine Trommel namens „Taboulo“, die durch die gerade aufgekommene Eisenverarbeitung in den Händen der Schmiede war. Sie bauten und spielten sie. Die Taboulo diente hauptsächlich der Nachrichtenübermittlung. Die Djembé entstand in der Zeit des aufkommenden Reiches Mali, zu Zeiten der ersten Mande-Fürsten im 11. bis 12. Jh. Die Volksgruppe der Bambara ließ sich vom täglichen rhyth - mischen Hirsestampfen der Frauen inspirieren, höhlte den Hirse-Mörser aus und brachte ein Fell darauf an. So hatte man statt der unhandlichen, lediglich mit Stöcken gespielten Taboulo eine handlichere Trommel, die nun nur noch mit den Händen gespielt wurde. Die neue Trommel nannten sie „Djélabeng“, was in der Sprache der Bambara „versammeln“ heißt. Daraus wurde „Djembé“. Die neue Trommel wurde nun zur Begleitung von Tanz und Gesang eingesetzt. Das Reich Mali dehnte sich in seiner Blütezeit vom 13. bis 15. Jh. über große Teile Westafrikas aus. Die Bambara und Malinké, die es bewohnten, waren geschickte Händler, die ihre Kultur schnell auf dem Gebiet verbreiteten. Das Ver - breitungsgebiet der Djembé hat daher ziemlich genau die Ausmaße des Reiches Mali im Mittelalter. Neben der in der Karte gekennzeichneten Fläche sind noch die Haupt - städte Dakar, Conakry und Abidjan große Zentren der Djembé - musik, da sie als riesige Ballungszentren ein Schmelztiegel der Volksgruppen des Landes und deren Musikkultur sind. Außerhalb dieses Bereiches entwickelten sich andere Kul - turen (z. B. im Urwaldgürtel südlich davon) mit ganz anderen Trommeln. Djembés sollte man nur aus dem Ursprungsgebiet kaufen. Andernorts verfügt man nicht über das richtige Material und Know-How. Djembéspielen ist in Westafrika ein Gemein - schaftserlebnis. Gespielt wird immer in Gruppen von 2 bis 6 Personen. Dazu gesellen sich einige Sängerinnen, manchmal auch andere Instrumentalisten. Und dann wird getanzt, getanzt, getanzt ... Alte Djembé | Hirse stampfen ANLÄSSE SIND: • traditionelle Feste wie Hochzeiten und Taufen (betrifft eine Familie), • Feste zur Ernte oder zum Ende des Ramadans (betrifft das ganze Dorf), • Riten der Komo-Geheimbünde (finden im Verborgenen, tief im Wald und nur unter Männern statt). Bekannt sind seit den 1950er-Jahren auch die National - balletts, die aus 8 bis 10 Trommlern und 10 bis 15 Tänzern bestehen. Weitere Informationen: www.leu-verlag.de 3/2018 musiker Magazin

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