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Musiker Magazin 2/2019

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FESTIVAL: Deutscher Rock & Pop Preis 2019 – Konzept und Anmeldung; STORIES: Axel Nagel – Sänger, Gitarrist, Performer; TICKET TO HAPPINESS – »Mitreis(s)en lassen«; FRIEDRICH CHILLER – »So alltäglich und so dada wie das Leben«; JUST DUTY FREE – »Gute Live-Musik ist keine Einzelleistung«; ÖTTE – »Es ist nie zu spät, noch mal durchzustarten«; Conny Conrad – Über 40 jahre führte er ein spannendes Doppelleben; Die Historie der Rock- & Popmusik – Teil 13: john Mayall – The Godfather of British Blues (Teil 2); Lee’Oh – Eine Stimme wie schwarzer, frischer Espresso; EDDy & THE BACKFIRES – Seit zwei jahrzehnten erfolgreich on the road!; OCHMONEKS – Die Hymnen-Experten aus Düsseldorf; Moonshine Records – The 1950’s Recording Studio MUSIK & RECHT: Die Urheberrechtsreform –Welche Auswirkungen hat sie auf die kreativen Musikurheber und Musiker/-innen in Europa?; MUSIKBUSINESS: Mit Musik auf youTube Music Einnahmen erzielen; RUBRIKEN: Produkt-News; CD-Rezensionen; Titelschutzanzeigen; Kleinanzeigen; Impressum

18 STORIES MM: Wie habt

18 STORIES MM: Wie habt ihr euch 2016 zusammengefunden? TICKET TO HAPPINESS: Musikalischer Aus - gangs punkt für TICKET TO HAPPINESS war interessanterweise die Musik AG eines Berufs - kollegs in Siegen, die von unserem Banjo- und Mandolinenspieler Patrick geleitet wird und in der JP als Sänger sein Talent bei vielen Auftritten innerhalb und außerhalb der Schule unter Beweis stellte. Nach der Beendigung von JP’s Schulzeit begannen die beiden zunächst als Duo, dann als Trio mit Patricks Sohn Yannick an der Gitarre, ein vielseitiges Repertoire an eigenen und gecoverten Songs aufzubauen. Wir hatten schon von Beginn an bei unseren kleineren Auftritten sehr positive Rückmeldungen vom Publikum erhalten und haben uns dann mit Mona an der Violine Verstärkung geholt. Nach der Veröffentlichung unseres erfolgreichen Debütalbums „All Aboard“ im Frühjahr 2018 haben wir uns dann entschlossen, einen Kontrabassisten dazu zu holen, um der Musik den Druck und musikalischen Teppich zu verleihen, den sie in der CD-Produktion erhalten hat. In dieser 5-köpfigen Besetzung spielen wir momentan fast alle Konzerte. »Wir möchten uns langfristig in der ersten Liga der deutschen (Folk-)Musikszene etablieren und das Publikum mit unserer Musik begeistern.« MM: Warum TickeT To Happiness? TTH: Der Bandname resultiert aus dem gleichnamigen selbst komponierten Song. Die Vor stel lung, unser Publikum durch unsere Musik in einen Gute- Laune-Modus zu versetzen, erschien uns von Be - ginn an ein reizvoller Ansporn zu sein. Wir wollen unseren eigenen Spaß und unsere eigene Be - geisterung für unsere Musik an die Zuhörer weitergeben und mit ihnen zusammen diese Musik feiern. Die positiven Rückmeldungen des Pu bli - kums zeigen uns, dass uns das bisher auch gut gelingt. MM: Wie würdet ihr eure Musik stilistisch einordnen und was ist das Besondere an eurer Musik? TTH: Unsere Musik stilistisch einzuordnen ist gar nicht so einfach und wir wollen uns da auch bewusst nicht von vornherein festlegen und einschränken. Sicherlich liegt der Schwerpunkt in der modernen akustischen Folkmusik (New Folk), aber Einflüsse aus der amerikanischen Country/ Bluegrass-Musik, Indie Pop oder Irish Folk sind ebenfalls unverkennbar. Mitunter finden sich auch französisch- und spanischsprachige Stücke in unserem Programm. Wenn man uns fragt, was das Besondere an unserer Musik ist, so würden wir gerne auf Rezensenten unserer CD verweisen, die immer wieder besonders die Frische, die Offenheit und die sympathische Fröhlichkeit herausstellen, die unsere Musik ausmacht, oder wie es der Redakteur des Irish Music Magazine formuliert: „The band presents music in the style of musiker Magazin 2/2019

STORIES 19 TICKET TO HAPPINESS Mitreis(s)en lassen Angetrieben von den Beats des Cajóns und coolen Gitarren- und Banjo-Riffs nimmt die Indie-Folkband TICKET TO HAPPINESS ihre Zuhörer seit 2016 mit auf eine musikalische Reise ins Glück. DEAD SOUTH, MIGHTY OAKS oder LES YEUx D´LA TETE. Wir mögen auch traditionelle und moderne irische Musik wie etwa von den Bands WE BANJO 3 oder FLOGGING MOLLY. In gewisser Weise ist sicherlich auch Ed Sheeran ein Vor - bild für uns, insbesondere wenn man da an seine irisch beeinflussten Songs „Galway Girl“ oder „Nancy Mulligan“ denkt, oder auch der amerikanische Countrysänger Johnny Cash. MM: Wie entstehen bei euch die songs? TTH: Zu Beginn unseres gemeinsamen Musi zie - rens wurden die meisten Stücke von Patrick ge - schrieben, wobei unser Sänger JP schon frühzeitig Texte zu den Songs geschrieben hat. Mittler weile sind alle Bandmitglieder sehr aktiv im Song writing engagiert. Meistens bilden kleine Melo dien oder musikalische Pattern den Ausgangspunkt für einen neuen Song. Die Ideen werden aufgenommen und an die Bandmitglieder verschickt, jeder kann sich einbringen, schließlich kommt der Song text dazu. In Probewochenenden, die wir regelmäßig durchführen, wird dann ganz intensiv an diesem Roh - material gearbeitet und so lange an den Songs gefeilt und arrangiert, bis wir zufrieden sind. Somit kann jedes Bandmitglied seine Ideen und Vor stel - lungen kreativ in die Musik einfließen lassen. vibrant New Folk, captivating their listeners and encouraging them to dance, sing and let loose“ (IMM, August 2018) MM: Letztes Jahr habt ihr euer album „all aboard“ mit zwölf eigenkompositionen veröffentlicht. Wie waren die Reaktionen? TTH: Unser Debütalbum ist bei Zuhörern und in der Fachpresse sehr gut angekommen und wir sind wirklich stolz darauf. Die Rezensionen in verschiedenen nationalen und internationalen Musikpublikationen sind außerordentlich positiv ausgefallen und Songs der CD laufen in vielen deutschen, aber auch ausländischen Radio sta - tionen und sind in zahlreichen Playlisten auf Onlineportalen wie Spotify vertreten. Mit unserer Single „Icarus“ konnten wir sogar einen Wett - bewerb der Radiosendung WDR 2 Pop gewinnen und der Song wird in Kürze auch auf einer irischen Compilation-CD erscheinen. Gewürdigt werden in den Reaktionen immer wieder die Frische und die hohe musikalische Qualität der Songs, auch der Sound der CD kommt gut an. Hierfür ist der Erfolgsproduzent Pomez di Lorenzo verantwortlich, der in der Vergangenheit u. a. mit Musikgrößen wie Sasha, Dick Brave oder Addys Mercedes zusammengearbeitet hat. MM: Wie kam es dazu, dass im „irish Music Magazine“ über euch berichtet wurde und „icarus“ nun sogar auf einem irischen sampler gelandet ist? TTH: Wir hatten ein Exemplar unseres Debüt - albums „All Aboard“ zum Irish Music Magazine, dem weltweit führenden Magazin für irische Musik, geschickt und um eine Rezension gebeten. Die CD hat den Redakteuren des Magazins dann so gut gefallen, dass neben einer ausführlichen sehr positiven Rezension zu unserer eigenen Über ra - schung mehrere z. T. ganzseitige Berichte und Interviews über uns dort erschienen sind. In Kürze erscheint ein Sampler des IMM, auf dem unser Song „Icarus“ zu hören ist – eine tolle Sache, über die wir uns sehr freuen. MM: Habt ihr musikalische Vorbilder? TTH: Bands, die wir gerne hören und die auch Einfluss auf unser eigenes musikalisches Schaffen haben, sind etwa MUMFORD & SONS, THE MM: ihr habt eine Vater-sohn-konstellation in der Band. patrick (Banjo, Mandoline) ist Vater von Yannick (Gitarre) und ihr verbringt allesamt viel Zeit miteinander. Wie versteht ihr euch privat? TTH: Unser Teamspirit ist wirklich sehr gut. Wir verstehen uns blendend und der Umgang untereinander ist entspannt und stressfrei. Wir agieren alle auf Augenhöhe, jeder kann sich beim Song writing kreativ einbringen. Auch nach den Kon zer ten verbringen wir sehr gerne noch Zeit miteinander und tauschen uns bei einem Glas Bier aus oder feiern zusammen. Auch die Vater-Sohn-Konstellation in der Band ist für uns überhaupt kein Problem, generell spielen Altersunter schiede weder beim Musizieren noch beim anschließenden Feiern eine Rolle. Das Bandgefüge und die Stimmung untereinander könnten nicht besser sein. MM: Beim Deutschen Rock & pop preis habt ihr den zweiten preis in der kategorie country belegt. Wie war das Finale für euch? TTH: Der 8. Dezember 2018 bleibt sehr positiv in unserer Erinnerung. Wir hatten ja beim Finale des DRPP quasi ein Heimspiel, da mehrere Band mit - glieder ihre Wurzeln in Siegen haben. Entsprechend waren auch viele Freunde und Familien an ge hö - rige unter den Zuhörern in der Sieger landhalle. 8 2/2019 musiker Magazin

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