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Musiker Magazin 1/2021

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Das Musiker Magazin berichtet über aktuelle Themen der Rock- und Pop-Musikszene, veröffentlicht Fakten und Hintergründe und gibt Tipps und Ratschläge für die professionelle und semi-professionelle Musikszene in Deutschland. FESTIVAL: Deutscher Rock & Pop Preis 2021 – Anmeldung STORIES: Lena Hauptmann – Ihre Songs grooven, fließen und bewegen • BIRD’S VIEW – Jazzakkorde, krumme Taktarten und ein fetter Sound sorgen für originelle Songs • Sascha Salvati – »Künstler müssen einfach mehr zum Unter nehmer werden« • Chris Brandon – EingängigePopsongs, ein Schuss Rhythm and Blues und eine markante Stimme, die vor Energie sprüht • SPY # ROW – Eine neue Ära des Hard Rocks • In den Fängen der roten Ideologen • ZZ Top – That Little Ol’ Band From Texas • DISLIKE SILENCE – Mit einem Knall traten sie 2019 ins Rampenlicht • The Beatles Beat Band – 47 Jahre im Dienst der Pilzköpfe MUSIKBUSINESS: The Singer’s Coach von LeeZa Nail – Teil 1: VOCAL SKILLS • Nur intelligente Einzelkämpfer überleben RUBRIKEN: Musiker-News• CD-Rezensionen• Titelschutzanzeigen• Produkt-News • Kleinanzeigen • Impressum

08 MUSIKER-NEWS DIE

08 MUSIKER-NEWS DIE MUSIKINDUSTRIE KÄMPFT ERNEUT GEGEN STREAMING-MANIPULATION AN Foto: © sp3n / Adobe Stock Erst im vergangenen Jahr mussten diverse Strea ming-Manipulation-Anbieter ihre Tätig keiten ein stellen. Auch im Jahr 2020 kämpft die Musik - industrie gegen die illegalen Käufe und Verkäufe. Am 26. Januar leitete das Landgericht Frank - furt ein Eilverfahren gegen die Streaming-Mani - pu la tion-Webseiten www.likeservice24.de und www.likeservice24.com ein, so heißt es in einer Pressemitteilung der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI). Genannte Anbieter generieren Kund*innen zu - sätzliche „Plays, Views, Likes und Abonnenten für Musik auf kommerziellen Online-Media-Platt for - men“, wie es in der Selbstdarstellung heißt. Dieses Vorgehen soll dessen Reichweite steigern und optio nal bessere Platzierungen generieren. Diese illegale Dienstleistung wird ihnen nun verboten. Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) und sein internationaler Dachverband IFPI geben bekannt, dass der Anbieter wegen Irreführung zur Unterlassung verurteilt wurde. Denn er rückt Nutzer*innen seines Angebots in ein besseres Licht und täuscht im selben Zug zukünftige Kon - sument*innen. Erst einmal betreffe es den „Verkauf von Plays auf Streaming-Plattformen wie Spotify, YouTube, Soundcloud und Deezer“. Darüber hinaus verhängte das LG Frankfurt das Kaufverbot von Abo nennt*innen, Rezensionen und Likes. Diese sind hinblicklich der Musikindustrie genauso wettbewerbswidrig. Frances Moore, CEO der IFPI, erläutert: „Dies ist eine weitere positive Entscheidung in einer Reihe von deutschen Gerichten, die den laufenden Kampf der Tonträgerindustrie gegen Streaming- Manipulationen weltweit unterstützt. IFPI und ihre Partner in der Branche setzen sich weiterhin dafür ein, diese schädliche Praxis zu bekämpfen, die nicht nur Künstler, Songwriter und andere Rechte - inhaber ihrer rechtmäßigen Vergütung be raubt, sondern auch Musikfans in die Irre führt.“ Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des BVMI, ergänzt diesbezüglich: „Wir wissen zwar nicht, welche konkreten Schritte die Streaming- Dienste selbst zur Verhinderung solcher Aktivi - täten auf ihren Plattformen unternehmen, ergreifen unsererseits in jedem Fall aber rechtliche Schritte, um sicherzustellen, dass der Strea ming- Markt ordnungsgemäß funktioniert. Denn Mani - pulationen schaden den Künstler*innen und ihren Partnern, sie gefährden die Genauigkeit der Tantiemenzahlungen ebenso wie die Glaub würdig - keit eines wichtigen Branchenbarometers, der Charts. Im Namen der Musikschaffenden wie der Fans werden wir das nicht hinnehmen.“ QUELLE: www.rollingstone.de/die-musikindustrie-kaempft-erneut-gegen-streaming-manipulation-an-2238663/ DER STREAMING-BOOM KANN VERLORENE KONZERTUMSÄTZE NICHT KOMPENSIEREN Foto: PR Mehr als 13 Milliarden Euro setzte die deutsche Musikwirtschaft 2019 um. So viel wird es 2020 nicht sein. Bei Weitem nicht. Mit Livemusik verdiente kaum jemand Geld. Corona verstärkt aber auch vielversprechende Trends. Marvin Aloys war mittendrin, als es in Europa losging. Im Frühjahr in Ischgl – als sich unzählige Menschen in Partynächten mit dem damals noch neuartigen Coronavirus infizierten. Der DJ und Musik produzent gehörte auch dazu. In der Winter - saison macht er sein bestes Geschäft. Wenn er elektronische Musik auflegt, tanzen Tausende auf der Tanzfläche. Das war im Frühjahr schlagartig vorbei. Aloys fiel in eine Art Schockstarre. Erst im Sommer startete er einige neue Projekte, begann mit neuen Aufnahmen. Events streamen kam für ihn, ähnlich wie für viele andere Musiker, nicht infrage. Fühlen müsse man die Musik, miterleben. Live lasse sich nicht ersetzen, sagt er. Die Verluste allein durch seine entgangenen Gigs dieses Jahr beziffert er auf einen hohen fünfstelligen Bereich – das erste Quartal 2021 gar nicht eingerechnet, das auch ausfallen wird. 2020 hat er aufgegeben: „Das ist sehr brutal. Ein verlorenes Jahr, dessen Folgen ich noch länger spüren werde.“ QUELLE: www.wiwo.de/my/unternehmen/industrie/musikindustrie-der-streaming-boom-kann-verlorene-konzertumsaetze-nichtkompensieren/26743160.html?ticket=ST-4361051-4fGWTC0qgZ9s5vdLbeXm-ap2 musiker MAGAZIN 1/2021

FESTIVAL 09 ANMELDUNG 39. DEUTSCHER ROCK & POP PREIS 2021 Hiermit melde ich mich/uns für den Deutschen Rock & Pop Preis 2021 an. Band/Künstler*in: ......................................................... Ansprechpartner*in: ...................................................... Straße: .......................................................................... PLZ Ort: ........................................................................ Bundesland: .................................................................. Tel.: ............................................................................... Mobil: ............................................................................ Fax: .................................................................................... E-Mail: ................................................................................ Internet: .............................................................................. DRMV-Mitgl.-Nr.: ................................................................ GEMA-Mitglied?: q nein q ja: q angeschl. q außerord. q ordentlich Anmeldungen in mehreren Sparten sind möglich. Bewerbungsgebühr pro Musiksparte: 20,– Euro DRMV-Mitglieder /30,– Euro DRMV-Nichtmitglieder Die Bewerbungsgebühren in Höhe von Euro ........... q in bar beigelegt q als Scheck beigelegt q per Überweisung Bankverbindung: Deutsche Popstiftung, Postbank Hamburg, IBAN: DE08 2001 0020 0964 2792 08, BIC: PBNKDEFF Dieses Anmeldeformular, CD und Bewerbungsgebühr bitte spätestens bis 15. Juni 2021 an: Deutsche Popstiftung, Bewerbung 2021, Kolberger Str. 30, 21339 Lüneburg Teilnahmegebühr: 150,– Euro je Haupt- und je erste Sonder ka te gorie (alle weiteren 100,– Euro) – Diese Gebühr fällt erst nach Auswahl durch die Bundesjury an. Sollte das Live-Finale nicht stattfinden können, dann reduzieren sich die Teilnahmegebühren auf 100,– Euro pro Kategorie. 39. DEUTSCHER ROCK & POP PREIS 2021: HAUPTKATEGORIEN Bitte gewünschte Musiksparte(n) ankreuzen und CD (pro Sparte eine CD!) beilegen! Der jeweils 1. Song wird gewertet! q 1 q 2 q 3 q 4 q 5 q 6 q 7 q 8 Deutscher Rock Preis (beste Rock-Band) Deutscher Pop Preis (beste Pop-Band) Deutscher Hard Rock Preis (beste Hard’n’Heavy-Band) Deutscher Funk & Soul Preis (beste Funk/Soul-Band) Deutscher Alternative Preis (beste Alternative-Band) Deutscher Singer-Songwriter Preis (beste*r Solosänger*in – Wertung: Eigenkomposition und Stimme) Deutscher Singer Preis (beste*r Solosänger*in – Wertung: Stimme) Deutscher Country Preis (beste Country-Band) Die durch die Jury ausgewählten Teilnehmer der Hauptkategorien präsentieren sich am 18. Dezember 2021 im Finale auf der Hauptbühne der Siegerlandhalle in Siegen mit jeweils einem Song (maximale Länge: 4 Minuten). 39. DEUTSCHER ROCK & POP PREIS 2021: SONDERKATEGORIEN q 9 Beste Filmmusik q 10 Bestes Kinderlieder-Album q 11 Beste Experimentalband q 12 Beste Crossoverband q 13 Beste Hardcoreband q 14 Beste Industrialband q 15 Beste Progressiveband q 16 Beste Skaband q 17 Beste Nu-Metal-Band q 18 Bestes Trancealbum q 19 Beste(r) Mundart-Interpret*in q 20 Beste(r) Electronic-Interpret*in q 21 Bestes Dancehall-Album q 22 Beste Elektropopband q 23 Bestes traditionelles Blues-Album q 24 Beste Rock’n’Roll/Rockabillyband q 25 Beste Cover/Revivalband q 26 Beste A-Capella-Band q 27 Bestes Chanson-Album q 28 Beste Punkband q 29 Beste Gothic/Wave-Band q 30 Beste(r) Gospel-Interpret*in q 31 Beste Gospelgruppe q 32 Bestes Weltmusikalbum q 33 Bestes Hip-Hop-Album EINSENDESCHLUSS: 15. JUNI 2021