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Musiker Magazin 1/2021

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Das Musiker Magazin berichtet über aktuelle Themen der Rock- und Pop-Musikszene, veröffentlicht Fakten und Hintergründe und gibt Tipps und Ratschläge für die professionelle und semi-professionelle Musikszene in Deutschland. FESTIVAL: Deutscher Rock & Pop Preis 2021 – Anmeldung STORIES: Lena Hauptmann – Ihre Songs grooven, fließen und bewegen • BIRD’S VIEW – Jazzakkorde, krumme Taktarten und ein fetter Sound sorgen für originelle Songs • Sascha Salvati – »Künstler müssen einfach mehr zum Unter nehmer werden« • Chris Brandon – EingängigePopsongs, ein Schuss Rhythm and Blues und eine markante Stimme, die vor Energie sprüht • SPY # ROW – Eine neue Ära des Hard Rocks • In den Fängen der roten Ideologen • ZZ Top – That Little Ol’ Band From Texas • DISLIKE SILENCE – Mit einem Knall traten sie 2019 ins Rampenlicht • The Beatles Beat Band – 47 Jahre im Dienst der Pilzköpfe MUSIKBUSINESS: The Singer’s Coach von LeeZa Nail – Teil 1: VOCAL SKILLS • Nur intelligente Einzelkämpfer überleben RUBRIKEN: Musiker-News• CD-Rezensionen• Titelschutzanzeigen• Produkt-News • Kleinanzeigen • Impressum

30 des Handelns ist,

30 des Handelns ist, sondern ein ständiges Ineinanderspielen von Voraus - setzungen und Folgen während des Handelns, denn die revolutionäre Organisation der Massen ist nur und in der Revolution selbst möglich, wenn die Massen vom Geist der Revolution ergriffen werden ... Das ist eben die Revolution. Und so gefährlich diese Organisierung inmitten des Sturmes der Revolution auch sein mag, sie lässt sich unmöglich umgehen.“ (Quelle: www.Mao-Projekt.de | Autoren: Reinald W.und Achim Z.) Nachdem ich das gelesen hatte, war mir klar, dass mich mein damaliger Instinkt zu Recht gewarnt hatte. Wie konnte ein dermaßen ideologisch indoktrinierter linkssektiererischer Ideologe Geschäftsführer in einer Kultur - einrichtung wie dem Landesrat für Musik in Niedersachsen werden? Nachdem ich dann in weiteren Gesprächen diesem Fantasten mitgeteilt hatte, dass unser neu gegründeter Verband in der Satzung festgelegt hatte, dass wir keine rechtsradikalen und linksradikalen Verehrer und Mitglieder aus NPD, DKP, KB, KBW, KP, KPDML etc. bei uns aufnehmen würden, waren die zukünftigen Auseinandersetzungen mit Reinald W. vorprogrammiert. Ohne Zweifel hatte er schon damals viele ideologische Mitstreiter um sich und im zuständigen Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover „geschart“, die mir den damaligen Aufbau unseres Verbandes enorm erschwerten. Nachdem wir auf Empfehlung des Vorsitzenden des Landesrates Sch. Fördergelder seitens des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur für unsere landesweiten Seminare und Workshops in Lüneburg erhalten hatten, rief mich eines Tages ein enger Freund von Reinald W., Lothar P., aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur an und forderte mich unmissverständlich auf, dafür zu sorgen, dass dieser Satzungsparagraf des „Unvereinbarkeitsbeschlusses“ in Bezug auf die DRMV-Mitgliedschaft rechts- wie linksradikaler Personen in unserer Satzung gestrichen würde, wenn wir nicht zukünftig unsere Kultur för - der gelder verlieren wollten. In einem weiteren Gespräch verdeutlichte er mir zudem unmissverständlich, dass er nichts dagegen einzuwenden hätte, wenn wir Rechtsradikale aus unserem Verband ausschließen würden. Klar wurde für mich damit, dass er ein ideologisch politischer Weggefährte von Reinald W. war. Natürlich habe ich mich geweigert, dieser Forderung nachzukommen. Ein halbes Jahr später rief dieser Re - »So endete nach 15 Jahren ehrenamtlicher Kulturarbeit für/mit über 250 Seminare(n) und Konzerte(n) für die Rock- und Popmusiker in Niedersachsen und Deutschland aufgrund eindeutig politideologischer Gründe mehrerer Linksideologen ein vorbildliches und wegweisendes Kulturexperiment.« ferent aus dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur erneut an und fragte, ob die von ihm geforderte Streichung vollzogen sei. Nachdem ich ihm klargemacht hatte, dass er diese Forderung nicht zu stellen habe und dass sein damaliger Vorgesetzter, der damalige CDU-Minister Tönjes Cassens (dann folgend ein SPD-Minister) aus seinem Ministerium, ganz bestimmt nicht damit einverstanden sein würde, wenn er von seinem Ansinnen er fahren würde, sagte er nur, er werde jetzt dafür Sorge tragen, dass uns sämtliche Fördergelder seines Ministeriums gestrichen würden ... Was dieser Ideologe damals nicht wusste: Das zweite Gespräch hatte ich erwartet und mit einem Tonband vor Zeugen/Mitarbeitern aus unserem Büro aufgenommen und als Zeugnis gespeichert ... Und tatsächlich wurden in den folgenden Jahren unsere Kultur-Etats dieses Minis teriums für Wissenschaft und Kultur immer kleiner und tendierten letztendlich gegen null. Das war für mich der Anlass, dass ich die damalige Abtei lungs - leiterin im Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover, Barbara K., um ein Gespräch bat und sie über diese Hinter gründe aufklärte. Sie sorgte daraufhin dafür, dass uns in 1999 für 2000 ein neuer kleiner Kulturetat in Höhe von ca. 20 000 DM für Fortbildungsprogramme für Musiker-Seminare und Workshops in Lüneburg/Niedersachsen zur Ver - musiker MAGAZIN 1/2021

STORIES 31 fügung gestellt wurden. Daraufhin informierte dieser Ideologe des Minis teriums, Lothar P., den leitenden Amtsleiter der Bezirksregierung Lüneburg ‚W.‘, er solle uns, dem DRMV, auf keinen Fall diesen genehmigten Kulturetat überweisen! Deshalb rief ich die Abteilungsleiterin dieses Ministeriums erneut an und teilte ihr mit, das die von ihr bewilligten Förder gelder nicht ausgezahlt würden. Sie gab daraufhin die direkte An - weisung an diesen Amtsleiter W. in Lüneburg, den Kulturetat sofort im September des Jahres auszuzahlen. Trotzdem war dieser fest zugesagte Förderetat bis fast Ende November 2000 auf unserem Verbandskonto nicht eingetroffen. Die Folge: Uns blieb dann nur noch ein Monat (besser drei Wochen wegen der Weihnachtsfeiertage) bis Ende Dezember, die 20 geplanten Seminare und Workshops für Rock- & Popmusiker im Lüneburger Glockenhaus durchzuführen. Denn Ende eines jeden Jahres musste jegliches Kulturprogramm immer abgeschlossen und alle bewilligten Kultur gelder mussten ausgegeben worden sein. Mein Entschluss stand damals fest: Als die Fördergelder dann endlich Ende November bei uns eintrafen, habe ich sie sofort an das Ministerium in Hannover zurücküberweisen lassen, da unsere Kultur programme nicht mehr in den drei verbleibenden Dezember wochen durchführbar waren. Man stelle sich vor: was wäre passiert, wenn wir in den letzten sechs Monaten vor diesen Kultur - ver anstaltungen zahlreiche Seminarreferenten nach Lüneburg eingeladen und Verträge geschlossen hätten – und das Geld wäre dann nicht ausgezahlt worden? Dieses Risiko war damals für eine frühzeitige Buchung der 20 Referenten viel zu groß gewesen. Dieser Amtsleiter W. in Lüneburg hatte es damals tatsächlich geschafft, die Anweisungen seiner ihm und der Bezirksregierung in Lüneburg übergeordneten Abtei - lungsleiterin des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Hannover einfach zu hintergehen. Es handelte sich damals bei der Abteilungs leiterin um die spätere Hamburger Kultursenatorin/Ministerin (und leider verstorbene) Barbara Kisseler, die mich im Zuge unserer Gespräche spontan fragte, wie ich den ideologisch begründeten „Terror“ der genannten Per sonen eigentlich aushalten könne. So endete nach 15 Jahren ehrenamtlicher Kulturarbeit für/mit über 250 Seminare(n) und Konzerte(n) für die Rock- und Popmusiker in Nieder - sachsen und ganz Deutschland in Lüneburg aufgrund eindeutig politideologischer Gründe mehrerer Linksideologen aus Hannover und wegen dieses inkompetenten Amtsleiters aus Lüneburg ein vorbildliches und wegweisendes Kulturexperiment – ehrenamtlich, da es nie eine institutionelle Förderung (Gehälter/Honorare) seitens des Ministeriums für Wissen schaft und Kultur in Hannover für diese Kulturarbeiten gegeben hatte. Reinald W. holte dann einfach (nach eigenen Aussagen!) einen engen Verwandten (Holger M.) aus Berlin nach Hannover und sorgte mit zahlreichen Maßnahmen und „Seilschaften“ dafür, das dieser mittels einer von ihm gezielt und neu gegründeten „gemeinnützigen GmbH“ zahlreiche Fördergelder seitens verschiedener Ministerien und Institutionen in mehrfacher Millionenhöhe für ein von ihm „erdachtes Rockhaus“ in Hannover erhielt. Der von Reinald W. zuerst eingestellte Mitarbeiter und spätere Geschäftsführer des Landesrates für Musik Manfred S. wurde Mitte der 2000er-Jahre wegen Unterschlagung hoher Geldbeträge aus der Gesamtkasse dieses Dachverbandes „einvernehmlich fristlos“ (ohne Strafanzeige) entlassen ... (s. Artikel Braunschweiger Zeitung vom 29.06.2009 unter dem Titel „Der Landesmusikrat hat einige Sorgen“). Als im LRM ein neuer Vorstand gewählt werden musste, weil der alte Vorsitzende Sch. erkrankt war, zauberte Reinald W. unter Zustimmung des alten Vorsitzenden Sch. urplötzlich einen neuen Vorsitzenden aus dem Hut und stellte ihn der staunenden Mitgliederversammlung ohne Gegen - kandidaten „bestimmend“ zur Wahl ... Eine vorherige Aus schrei bung dieser Position hatte es öffentlichkeitswirksam (!) nicht gegeben! Nachfolger: Karl-Jürgen K., der sich große Mühe gab, das ideologische Erbe von Reinald W. „linientreu“ fortzuführen. Erst recht in Bezug auf den nicht linientreuen DRMV e.V., den er in seinen folgenden „Amts- jahren“ gnadenlos verfolgte und überall diffamierte und diskreditierte ... Sein vergiftetes Mittel: Desinformation! WEB: WWW.DRMV.DE TEXT: OLE SEELENMEYER FOTOS & GRAFIKEN: © PIXEL EMBARGO; © SAVELOV; © NADIA – ADOBE STOCK 1/2021 musiker MAGAZIN