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Musiker Magazin 04/2016 – 01/2017

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Deutscher Rock & Pop Preis 2016 – Rückblick Deutscher Rock & Pop Preis 2017– Anmeldung Interview mit Carlotta Truman ALYZEE – Queen of Oriental Rock HÖRGERÄT – Rocken auf Deutsch – Interview mit dem Sänger Andy Link Geschichten van der Spree – Interview mit Vivian van der Spree DORIAN BLACK – Das Streben nach ewiger Jugend und den Wunsch, dass man zeitlos durch die Epochen schweben möchte Interview mit der Sängerin Kara Marie-Luise Cassar – Nach 40 Jahren Pause entdeckt sie die Rock-Musik wieder für sich und plant ihre letzte große Show Die Historie der Rock- & Popmusik: Teil 6: David Lindley – der Saiten-Wizard Das Aus für den Musikmarkt reißt eine Lücke Kammergerichtsurteil Berlin GEMA / Musikverlage – Interview mit Dr. Günter Poll Kreative müssen Einzelkämpfermentalität ablegen – Interview mit Bruno Kramm zu GEMA-Urteil

60 PRODUKT-NEWS IBANEZ

60 PRODUKT-NEWS IBANEZ JEM 30TH ANNIVERSARY LIMITED EDITION mal 18 mm Stärke unter dem Sattel bietet der Hals darüber hinaus die perfekte Rennstrecke für virtuoses Shredden. Nicht zuletzt sind die Bünde 21 24 scalloped, um auch Licks in hohen Lagen ein angenehmes Handling zu verleihen. IBANEZ EDGE TREMOLO Wie es sich für eine echte Shredder-Gitarre gehört, ist die Ibanez JEM777-LG Lochness Green außerdem mit dem bewährten Ibanez Edge Tremolo ausgestattet, das dank Double-Locking-Aufbau selbst die härtesten Einsätze des Whammy Bar einsteckt, ohne dass sich die E-Gitarre verstimmt. Hierbei überzeugt das System außerdem mit der butterweichen Handhabung. Als Besonderheit bieten außerdem zwei Tremolo Back Stops dem Ibanez Edge einen festen Nullpunkt, sodass die JEM auch bei einer gerissenen Saite in tune bleibt. An der Kopfplatte überzeugen darüber hinaus Mechaniken von Gotoh mit sahnigem Lauf und hoher Stimmpräzision. DIMARZIO EVOLUTION PICKUPS FÜR DEN TYPISCHEN VAI-SOUND Als Tonabnehmer kommt auf der Ibanez JEM777 selbstverständlich die Kombination aus zwei DiMarzio Evolution Humbuckern und einem Evolution Single Coil zum Einsatz, Im Jahr 2017 feiern Gitarrenvirtuose Steve Vai und Ibanez das 30-jährige Bestehen ihrer äußerst fruchtbaren Zusam - men arbeit. Grund genug für den japanischen Gitarren her - steller, mit den in Japan gefertigten Ibanez JEM777 Anniversary die ursprüngliche JEM wieder aufzulegen. Am auffälligsten hierbei sind zweifelsohne die farbenfrohen Fini shes in Lochness Green, Desert Sun Yellow und Shocking Pink, die den Vibe der wilden 80s versprühen. Darüber hinaus bietet die Ibanez JEM777 mit Disappearing Pyramid Inlays, Monkey Grip, Lion’s-Claw-Fräsung unter dem Edge Tremolo und DiMarzio Evolution Pickups die typische Aus - stattung, mit der sie zur Ikone der virtuosen Gitarrenmusik wurde. URSPRÜNGLICHE KONSTRUKTION ZUM SHREDDEN Bei der Konstruktion der Ibanez JEM777-LG Lochness Green folgt Ibanez den gemeinsam mit Steve erarbeiteten, historischen Vorgaben aus dem Jahr 1987. Dementsprechend besitzt die Signature-E-Gitarre einen Linde-Korpus, dem durch den Monkey Grip und die Lion’s-Claw-Fräsung unter dem Tremolo die typische Silhouette verliehen wird. Der geschraubte Hals wird darüber hinaus aus Ahorn mit Sperr - streifen aus Walnuss gefertigt und trägt ein Ahorn-Griffbrett mit den typischen Disappearing-Pyramid-Einlagen. Mit seinem extrem flachen, komfortablen D-Profil mit gerade eindie von der New Yorker Pickup-Schmiede in enger Gitarren - arbeit mit Steve Vai entwickelt wurde. Der Evolution Steg- Humbucker überzeugt dementsprechend mit seinem durch - setzungsfähigen Sound, der jede Note sauber herausstellt und mit hoher Mittenpräsenz im noch so dichten Mix durch - setzt. Sein Pendant am Hals hingegen überzeugt mit einem fetten, warmen Klangbild, das jedes Solo zum Singen bringt, ohne dass Definition und Attack untergehen. Ergänzt werden die beiden Humbucker um den Evolution Single Coil in der Mitte, der einen modernen Single-Coil-Sound mit glokkiger Ansprache und hoher Tondefinition liefert. Zur Klang - rege lung stehen Master-Volume- und Master-Tone-Regler sowie ein 5-Weg-Schalter bereit. Erhältlich in Loch Ness Green, Shocking Pink und Desert Sun Yellow bei Music Store Bestellung: www.musicstore.de musiker MAGAZIN 4/16 | 1/17

CD-REZENSIONEN 61 THE SOULS »Eyes Closed« Nachdenklich und melancholisch führen die sechs Alter - native-Rocker von THE SOULS durch ihr Debütalbum „Eyes Closed“. Vorher haben sie als UNDISCOVERED SOULS die EP-Trilogie „Yellow“, „Purple“ und „Green“ veröffentlicht. Neuer Name, erste LP: Der Eröffnungstrack „Silver Rain“ erinnert an die frühen Songs von Placebo, die düster-traurige Stimmung setzt sich bei „Close My Eyes“ fort. „Run Baby Run“, „Live“ und „Promised Land“ sind poppiger mit Synthesizer-Klängen, „Cry“ schmalzt Sänger Jay Messerli fast leidend ins Mikrofon. Die melancholische Grund stim - mung bleibt in allen zwölf Songs bestehen. Dennoch ist das Album abwechslungsreich, Messerlis Stimme angenehm, die Instrumente sind behutsam eingesetzt. Ein vielversprechendes Debüt der Schweizer Band, von der man sicherlich noch hören wird. Völlig verdient, dass sie mit ihrem Werk Platz 3 der Schweizer Album-Charts erreichten. www.thesouls.ch J.H. FLYING CIRCUS »Starlight Clearing. A Story« Episch mit imposanten Kirchenorgelklängen startet der erste Song „The Promise“ auf dem neuen Album von FLYING CIRCUS, um direkt von harten Gitarrensounds abgelöst zu werden. So wird ein richtig toller Prog-Rock-Song daraus. Seit mehr als 25 Jahren sind die fünf Hardrocker im Ge - schäft, hauen ungebremst progressiv, abwechslungsreich und hart ihre 16 neuen Songs raus. „More Than One“ könnte aus den 70ern oder 80ern kommen, weist interessante, verspielte Keyboard-Soli auf, „No Way Back“ strotzt wieder vor harten Gitarrenriffs und groovigen Bassläufen. Die Old - school-Rocker habe es immer noch voll drauf. Das beweisen sie auch immer wieder live. Deshalb gibt’s das neue Album als Sonderedition inklusive einer Live-CD und einer Live- DVD vom Jubiläumsauftritt 2015, als das 25-jährige Band - bestehen zelebriert wurde. Dort liefern sie ein Feuerwerk ihrer Hymnen, Balladen und harten Bretter. Lohnenswert! www.hardprog.de/band_d.html J.H. alltäglichen Lebens. Wie ein guter Tag beginnt auch die CD mit „Kaffee“, erinnert an längst vergangene Zeiten, als Schla - ger noch auf allen Radiosendern gespielt wurden. Einen leicht jazzigen Einschlag hat das beschwingte „Küss mich“, Titeltrack „Wildes Herz“ ist ruhig und nachdenklich. Julia Plank zeigt, wie abwechslungsreich ihre Stimme ist wie das Leben auch. Und so führt sie sicher durch verschiedene Emotionen. Am Ende ist man als Hörer tiefenentspannt. Die Spieluhr beim letzten Lied „Glück“ scheint das zu un - terstreichen und die vorletzte Zeile könnte auch als Planks Resümee gelten: „Es ist alles gut, so wie es war.“ www.julia-plank.de J.H. RIGHTEOUS KILL FEAT. ASHONTE „DOLO” LEE »Live at Conrad Sohm« ROBERT CARL BLANK »Fairground Distractions« Der 1975 in Frankfurt geborene Robert Carl Blank versuchte sich früh an Arrangements mittels Drum-Computer und Kassettenrekorder und ließ sich von Frank Zappa beeinflussen. Sein Debütalbum wurde von Edo Zanki produziert und Blanks Band eröffnete live für Stars wie Elton John und Eros Ramazotti. Nach einem USA-Aufenthalt sollte der Blues mehr Einfluss in Robert Carls Schaffen bringen. Das Album „Fairground Distractions“ klingt dabei nach Vintage, Blues und Swing. In Besetzung mit illustrer Instrumentie rung: Pauken, Geigen, Banjos, Akkordeons. In unserem Kultur kreis fallen mir nur Fool’s Garden ein, die ähnliche Lied chen zum Besten gaben. Niedlich, nett, melodisch, wie aus den besten Zeiten der Beat-Ära. Dabei bleibt Robert Carl Blanks Stil ein ganz eigener individueller. Die Liebe mit all ihren bittersüßen Rückblicken ist Inhalt der Geschichten, die hier vertont sind. Jeder Song ist ein Anspieler und einige davon würden als radiotaugliche Geschichten hervorragend rotieren. Zwischen Passenger und Jack Johnson kann Robert Carl Blank ein bedeutender Platz eingeräumt werden. Heiße Empfehlung! www.robertcarlblank.de C.S. LIONCEAU »Noble Earth« Ein abwechslungsreiches Debüt liefert der „kleine Löwe“ LIONCEAU mit dem zehn Track umfassenden Album „Noble Earth“. Seine Stimme ist angenehm, auch wenn ihr etwas Charakteristisches fehlt. Die Songs liegen irgendwo zwischen Folk, Rock, Indie und House. Der Musiker mixt Akustik-Klänge mit elektronischen Beats und Synthesizern; einige seiner Lieder sind durchaus tanzbar. „Avatar“ ist ein schneller Folk-Song, der Titeltrack „Noble Earth“ erinnert mit den Synthie-Beats an einen Popsong der 90er-Jahre. So experimentierfreudig ist LIONCEAU auch mit seiner Sym - biose von Akustik und Elektro. www.lionceau.de J.H. DIE PLANK »Wildes Herz« Mit wunderbar sanfter Stimme mit leichtem Soul-Einschlag streichelt Sängerin Julia Plank die Seele ihrer Hörer. Auf ihrem Album „Wildes Herz“ singt sie elf Chansons über Themen des Mit tollem Groove sorgen die Neo-Soul-Musiker RIGHTE- OUS KILL um „The Voice of Germany”-Teilnehmer Ashonte „Dolo“ Lee für Stimmung. Die Live-Stimmung kommt beim Konzertmitschnitt „Live At Conrad Sohm“ hervorragend rüber. Lee hat eine Wahnsinns-Soul-Stimme und sich mit der Rhythmusgruppe von „Grand Slam“ professionelle Per - cussion-Unterstützung geholt. „Everyday“, „Sure Boy“ und „Prisoner“ vereinen traditionellen Soul, Blues und Funk mit modernen Hip-Hop- und R’n’B-Elementen. 45 Minuten lang Dauer-Groove, die nicht nur Soul-Fans Spaß machen! www.facebook.com/RighteousKillband J.H. ENDFIELD »Right To The Top« Glyn Brookman, ehemals Drummer der Jan Josef Liefers Band, stellte nach und nach das deutsch-englische Rock - projekt ENDFIELD mit einer Reihe erfahrener Musiker zusammen. 2006 erschien die erste Single „Good Timing“. Glyn, 4/16 | 1/17 musiker MAGAZIN

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