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Musiker Magazin 4/2017

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54 MUSIKBUSINESS »Im

54 MUSIKBUSINESS »Im Durchschnitt sind unter den Interpreten der deutschen Single-Charts seit 2000 nur 26 Pro zent Frauen. Auch auf großen Festivals liegt der Anteil weiblicher Interpreten oft bei unter 10 Prozent. « »Auch das Äußere spielt in Berichten über weib liche Stars eine ungleich größere Rolle: Män nern wird fehlende Attraktivität viel eher verziehen bzw. ist einfach nicht relevant.« gerade wenn die betreffende Künstlerin eine Stil - richtung vertritt, in der es weniger Frauen gibt. Linus Volkmann, der schon lange als Musik jour - nalist für verschiedene Medien tätig ist, hat das nach Lektüre einer Kritik über eine Band aus zwei Frauen auf den Punkt gebracht: „Frauenduo – Ganz zentral: Die Frau in der Musik als Ab wei - chung zu sehen und zu beschreiben. Man stelle sich dagegen mal folgenden Satz vor: Die Pet Shop Boys sind ein Männerduo aus London. Kein Redakteur bei Verstand würde so etwas über den Schreibtisch lassen – außer es handelt sich um ein Frauenduo, dann muss dieser Zoo-Mo ment natürlich auch gebührend Erwähnung finden.“ Auch das Äußere spielt in Berichten über weib - liche Stars eine ungleich größere Rolle: Män nern wird fehlende Attraktivität viel eher verziehen bzw. ist einfach nicht relevant, da die Musik im Zentrum der Berichterstattung steht. Trotz all dieser unübersehbaren Benach teili - gun gen von Frauen in der Musikbranche gibt es auch Anzeichen eins langsamen Wandels: Grün - derinnen neuer Independent-Labels sind häufig Frauen, und eine Gitarristin wie Bibi McGill geht nicht nur mit Beyoncé auf Tour, sondern fungierte gleichzeitig als musikalische Leiterin der Tournee. TEXT: RONJA RABE FOTOS: © PAULTARASENKO/FOTOLIA.COM musiker MAGAZIN 4/2017

ISBN 3-89775-169-9

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