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Musiker Magazin 4/2017

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22 STORIES RAZZMATTAZZ

22 STORIES RAZZMATTAZZ „Diggin’ for Gold“ VÖ: 3.02.2017 WWW.RAZZMATTAZZ.COM WWW.FACEBOOK.COM/RAZZMATTAZZ.ROCKBAND Jeder von uns ist ein guter Musiker – Wolle Heieck gibt Gitarrenunterricht, Ulf Gokeler ist Schlag - zeuglehrer, Tommy Wiegand beherrscht sieben Instrumente – aber keiner von uns hatte Kontakte in die Profiszene. Ich musste erst mal ein Label gründen, um überhaupt ein Album veröffentlichen zu können, einen Vertrieb finden, einen Masterer und dann ohnehin Clubs wegen Gigs abklappern – und das mit Mucke, die keiner kennt. Blut, Schweiß und Tränen. Die Reviews, die wir bekamen, waren allerdings immer gut bis sehr gut, für alle drei Alben. Und so kommt dann auch eins zum anderen. Auch die Amazon-Platzierung. MM: Mittlerweile konzentriert ihr euch auf na - tionale Festivals. Wie sieht eure Strategie aus, um möglichst viele Gigs spielen zu können? RAZZMATTAZZ: Tja, das ist die Frage aller Fragen. Bewerben, bewerben, bewerben und dann noch - mals bewerben. Ach so, fast hätte ich es vergessen: Und dann noch bewerben. MM: Bookings zu bekommen ist das Ziel jeder Band. Wie ist die Situation im Rock- Genre? Auf welche Schwierigkeiten seid ihr bisher gestoßen? RAZZMATTAZZ: Unfassbar schwierig. Sorry – ist aber so. In Clubs konnten wir oft nicht spielen, weil wir eigenes Zeugs machen, und auf größeren Festen nicht, weil wir zwar eigenes Zeugs machen, aber uns keiner kennt. Zum Haare raufen. Wenn wir zum Beispiel eine Tributeband wären, hätten wir von Beginn an mühelos viel und mit guten Gagen spielen können. Wir wollten aber unsere eigenen Songs machen. Das hat leider seinen Preis. Die Szene in Deutschland ist eigentlich kleiner als man glaubt, aber du kommst schwer rein. Wir hoffen, dass wir bald drin sind und bleiben. MM: Ihr werdet vom Lucky Bob Mana ge ment unterstützt. Welche Aufgaben übernimmt die Agentur für euch? RAZZMATTAZZ: LuckyBob haben uns zum Bei - spiel den Nazareth-Slot ermöglicht. Wir graben aber auch selber, was das Zeug hält – übrigens deshalb auch unser Album-Titel „Diggin’ For Gold“. Anders geht’s nicht. Du musst selber ran. Sonst wartest du vergebens. Das ist zumindest unsere Erfahrung. MM: Habt ihr eine Live-Erfahrung, auf die ihr besonders gern zurückblickt? RAZZMATTAZZ: Gleich zu Beginn hatten wir einen Opener-Slot beim „Rock Of Ages“-Festival ergattert. Kanonenfutter, wie man sagt. Es hat uns aber bei den Leuten, die zur der Tageszeit anwesend waren, einen guten Achtungserfolg eingebracht. musiker MAGAZIN 4/2017

STORIES 23 »Die Szene in Deutschland ist eigentlich kleiner als man glaubt, aber du kommst schwer rein. Wir hoffen, dass wir bald drin sind und bleiben.« Es war aber schon sehr cool, die Jungs von Krokus oder auch Mothers Finest zu treffen. Wir hatten Spaß und haben einen mörderguten Gig hingelegt, auch weil wir immer gut trainiert und vorbereitet sind. Wir mögen aber auch nach wie vor Gigs in den kleinen Clubs mit engem Kontakt zum Publikum. Da kommen wir her – das macht uns nach wie vor viel Freude. Das Ziel ist aber bei 20 Gigs nicht 20 x 100 Leute, sondern 20 x 1 000 Leute zu haben, die uns hören. Deshalb, neben Club-Gigs die Konzentration auf Festivals und Support-Slots für bekanntere Bands. Es gelingt immer besser. MM: Außerdem arbeitet ihr immer wieder an euch selbst und nehmt an Workshops von bekannten Musikern teil. Warum ist Weiter - bildung auch als Musiker wichtig? RAZZMATTAZZ: Steve Morse und Doug Aldrich sagten bei einem Workshop zu mir: 1/3 des Tages üben, 1/3 des Tages Papierkram und telefonieren, 1/3 des Tages live spielen. Alle Rezep toren müssen arbeiten, sonst kommt irgendwann die ganze Sache ins Ungleichgewicht. MM: Im September wart ihr mit der schottischen Band NAZARETH auf Tour. Wie ist es dazu gekommen? RAZZMATTAZZ: Wir haben 2015 schon mal ein paar Konzerte mit NAZARETH gemacht. Das ging über unsere Agentur. Die Jungs rocken, man sollte es nicht glauben. Gute Live-Band. Ich bat Carl Sentance, den neuen Sänger, mir einen Song für Razzmattazz einzusingen – er hat zugesagt, es bisher aber nicht geschafft. Mal sehen, ob’s noch was wird. MM: Was steht sonst noch in diesem Jahr an? RAZZMATTAZZ: Wir hatten einen schweren Rück - schlag zu verkraften. Unser langjähriger Drum mer Bad Mike erkrankte unumkehrbar an MS. Wir brauchten sieben Monate, um in Ulf Gokeler den Richtigen zu finden. Dadurch verloren wir außerdem auch wichtige Gigs, neben allen menschlichen Traurigkeiten. Wir holen jetzt alles im zweiten Halbjahr nach und ackern seit Juli auch wie wild an den Gigs für 2018. Und das nächste, vierte Album ist tatsächlich auch schon fast fertig. Lasst mich noch sagen, dass wir bei allen Schwierigkeiten, die wir erlebt haben, allerdings immer sagen konnten, das wir den Deutschen Rock und Pop Preis gewonnen haben. Mittlerweile sogar mehrfach. Das hat beim Gegenüber immer zu erhöhter Aufmerksamkeit geführt. Überzeugen muss man trotzdem jeden Tag aufs Neue. Noch eine Bitte zum Schluss: Wer das liest und uns gut findet, möchte uns bitte auf Facebook liken. Das ist viel wichtiger als wir dachten. Wer uns buchen will, soll uns gerne über FB oder unsere Homepage ankontakten. Because: Razzmattazz kicks your ass too! WEB: WWW.RAZZMATTAZZ.COM WWW.FACEBOOK.COM/ RAZZMATTAZZ.ROCKBAND INTERVIEW: JANA MOYSICH FOTOS: TIM AßMANN; DIRK KÖNIG CD-Release 24.11.2017 ALMANAC - Kingslayer „... typisch Victor Smolski!“ www.almanac.band The soul of pure copper . METAL – das Performance-Kabel des Jahres. So weit die Bühne reicht. Dein Sound bleibt. · photo: © Anton Brandl · thnaks to justmusic.de Cordial GmbH · Sound & Audio Equipment Otto-Hahn-Straße 20 · D-85221 Dachau · Phone +49 (0) 8131.99 697-0 · Fax +49 (0) 8131.99 697-29 · www.cordial.eu

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