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Musiker Magazin 3/2019

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FESTIVAL: Deutscher Rock & Pop Preis 2019 – Konzept; STORIES: Sigi Schwab – Der vielsaitige Champion; Albert Böhne spricht über seine Karriere und die Zusammenarbeit mit Tony Liotta; Interview mit Linda B.; 50 Jahre Peter Maffay – Pünktlich zu seinem siebzigsten Geburtstag erschien das Jubiläumsalbum »Jetzt!«; Achim Amme – »Ammerica«; Die Historie der Rock- & Popmusik – Teil 14: The Rolling Stones – the greatest rock & roll band in the world (Teil 1); HAzel The Nut – »Animal Birthday Party«; DECADANCE DANCE – »We All Get lost ... Sometimes«; UDOMAT & Panikgenossen; MAKIA – Wenn man Musikerherzen öffnet – ist da die ganze Welt zu hause; MUSIKBUSINESS: Mit Musik auf Youtube Music einnahmen erzielen (teil 2) – Deine Musikkarriere auf andere Arten über Youtube vorantreiben; MUSIK & RECHT: Fundamentale Weichenstellung: EUGH-Urteil über Sampling in der Musikproduktion; RUBRIKEN: Produkt-News; CD-Rezensionen; Titelschutzanzeigen; Kleinanzeigen; Impressum

30 STORIES The greatest

30 STORIES The greatest Rock & Roll im Jahr 1970 kursierten in den Irgendwann Schulen unter verschiedenen Titeln Bootleg- LPs eines Konzert-Mitschnittes der Rolling Stones vom 9. November 1969 in Oakland/ USA. Anders als zahlreiche Bootlegs aus der Zeit war die Tonqualität überraschend gut. Eine Version hieß „Greatest Group On Earth“ und nannte lieber nicht die Band beim Namen. Zu der Zeit besaßen die Rolling Stones in der internationalen Pop- und Rockmusik längst einen Status ähnlich dem der Beatles: Sie waren ebenfalls sichere Hit-Lieferanten, hatten die zeitgenössische Musik revolutioniert und einen enormen gesellschaftlichen Einfluss ausgeübt. Greatest Group On Earth ist gewiss ein vollmundiger Superlativ und spielt sehr wahrscheinlich auf das Etikett „the greatest Rock & Roll band in the world“ an. Sein Urheber ist der Stage Manager Sam Cutler, der die Band vor ihrem legendären Hyde-Park-Konzert am 5. Juli 1969 mit diesen Worten ankündigte. Die Rolling Stones bezeichneten sich selbst nie so, das Etikett hat sich jedoch bis heute gehalten. Hatte die Publicity die Beatles zu den „Good Boys“ gemacht, waren die Rolling Stones die „Bad Boys“, die das Klischee ausgiebig be dien - ten. Ihr rüpelhaftes Image, jedenfalls Jaggers, Jones’ und Richards’ exzessiver Lebensstil, zu dem auch harte Drogen gehörten, was ihnen lange Probleme mit der Justiz eintrug, ließ sie jedenfalls nicht als Schwiegersohn-Typen aussehen. Wie die von ihnen geschätzten Musiker bedienten sich auch die eigenen Songs der Rolling Stones einer zuweilen drastischen, sex - betonten Sprache. So landeten Platten der Band in Großbritannien und in den USA auf dem Index und wurden damals nicht im Radio gespielt. Später wurde im Begleittext von Tonträgern darauf hingewiesen, man könne Anstoß an der Sprache der Rolling Stones nehmen, sie sei somit nichts für Jugendliche. Songtitel wie „Cock- sucker Blues“ (von Decca zurückgehalten) und „Starbucker“ (auf Intervention von Atlantic Records geändert in „Star Star“) sprechen für sich, und auch in dem absoluten Superhit „(I Can’t Get No) Satisfaction“ geht es unter ande- Jenseits von Schlagermusik und Beat entwickelten die im Rhythm and Blues, im Blues und im Rock ’n’ Roll verwurzelten Rolling Stones ab 1962 einen ureigenen Stil. Damit gehörten sie zu den ganz frühen Vertretern des British Blues und unterschieden sich von nahezu allen anderen britischen und US-amerikanischen Bands. 8 musiker Magazin 3/2019

STORIES 31 band in the world|TEIL 1 3/2019 musiker Magazin

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