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Musiker Magazin 3/2018

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Deutscher Rock & Pop Preis 2018 – Festivalkonzept; Schraubenyeti – Ein Tier am Klavier; MICAST– »Der Markt ist überschwemmt«; Christine Helms – »Ich hatte eine große Menge Glück«; Joachim Griebe – »Etwas mehr Solidarität und Hilfe unter Musikern wäre mehr als hilfreich für uns alle«; »We Call It Blues« – Interview mit Jörg Klein; Interview mit Alwin Smoke; Die Historie der Rock- & Popmusik: Teil 12: Eric Clapton – The Golden Sound; Stefan Lauterbach – »Es gibt nichts, was dieser Mann nicht selbst macht«; KINGS OF FLOYD – Die ultimative Pink Floyd Tribute Band; ETERNAL FLAME – »Smoke On The Mountain« – neues Album nach 16 Jahren; Google will der beste Freund der Plattenfirmen sein; Jule Neigel Band – 4. Akt...; Die andere Meinung: Ins Netz gegangen – Interview mit der EU-Abgeordneten Catherine Stihler; Produkt-News; CD-Rezensionen; Titelschutzanzeigen; Kleinanzeigen; Impressum

22 STORIES »Mit Peter

22 STORIES »Mit Peter ist das echt eine irre Story. Nachdem ich seine CD in einem Club in Berlin gehört hatte und Kontakt zu ihm aufgenommen habe, kam er vor sechzehn Jahren für nur drei Tage aus Melbourne zu mir nach Harburg. In der kurzen Zeit entstanden eine tiefe Freundschaft und drei Songs für sein Soloalbum.« Private Umstände bei uns beiden, er zog von Australien in die USA und durch Stress bei mir, kam es zu dieser Funkstille. Anfang 2018 habe ich in meinem privaten Umfeld viel über Peter erzählt und ihn dann nach dem Rat meiner Freundin angeschrieben. Als Antwort kam: „Hey, wir spielen in drei Wochen in Germany auf dem Grolsch Blues festival“. (Er hatte in den letzten sechzehn Jahren kein einziges Konzert in Deutschland gegeben.) Also habe ich ihn kurzerhand dort getroffen, und nun sind wir beide sehr glücklich, das Harper- &-Griebe-Projekt wieder aufleben zu lassen. MM: Was habt ihr als Nächstes geplant? JOACHIM: Wir schreiben gerade an den Songs für ein neues Album, das ebenfalls bei BSC Music/ „R’n’D“Label mit der großen Unterstützung von Christoph Bühring Uhle rauskommt. Peter fliegt Ende des Jahres zu mir, um die Vocals und seine Parts aufzunehmen. Wir möchten dann gerne nächstes Jahr Livekonzerte geben. MM: Gerade hast du mit „Chimoya“ ein In - stru mentalalbum angekündigt. Was erwartet den Hörer hier? JOACHIM: Ich arbeite schon lange an diesem Instrumentalalbum. Hier wird sicherlich eine sehr interessante Kombination meiner musikalischen Vorlieben und Mixturen von Musikstilen entstehen. Zusammen mit einem Filmemacher arbeite ich auch an der visuellen Umsetzung der Musik, die wir mit dem Album veröffentlichen werden. Eine Kostprobe gibt es dazu schon im Netz (https://vimeo.com/284897035). Zu sehen sind die „Elphi“ und Hamburg per Drohne gefilmt. Das Ganze ist mit einem Chimoya-Titel unterlegt. MM: Obwohl Songwriting und Studioarbeit bei dir im Fokus stehen, hast du auch eine Live-Band. Wer gehört dazu und wie häufig und wo kann man euch live erleben? JOACHIM: Meine Liveband besteht aus Hendrik Thiesbrummel am Schlagzeug, der auch auf all meinen Studioprojekten trommelt, Torsten Delvos am Bass und Sebastian Bender an den Key - boards. Sobald wir mit dem Booking für nächstes Jahr für Harper & Griebe loslegen, bei der auch meine Band uns begleiten wird, plane ich auch meine Solotour. MM: In einer Facebook-Gruppe zum Thema Künstlersozialkasse beantwortest du ehrenamtlich die Fragen deiner Kollegen dazu. Was hat dich zu diesem Engagement bewogen? JOACHIM: Seit fünfzehn Jahren engagiere ich mich in diesem Bereich. Über 25 Jahre bin ich selber über die Künstlersozialkasse pflichtversichert. Der Anstoß war mein damaliger Rauswurf aus der Künstlersozialkasse. Danach habe ich das KSK- Forum aufgebaut. Es gibt Tage mit fast 50 An fra - gen. Ich helfe, wo es mir möglich ist. Anträge, Raus würfe, Prüfungen usw. In der Zwischenzeit ist auch das Problemfeld „Schulden bei der Krankenkasse“ dazugekommen. Ich mache das alles ehrenamtlich. Der Zusammenhalt unter Musiker/-innen scheint dir sehr wichtig zu sein. Wie sollte der im Idealfall aussehen und wie engagierst du dich persönlich für deine Kollegen/ Kolle gin - nen? JOACHIM: Ich hätte meinen Lebenstraum, von der Musik zu leben, niemals erreicht ohne die Hilfe von Freunden, meiner Familie, Lebenspartnern und auch Kollegen, die mit den entscheidenden Tipps zur rechten Zeit da waren. Hier geht es nicht um den amtlichen Verstärker oder das neue Stimm gerät. Ich habe das Glück gehabt, dass mir Freun de und Kollegen das Geschäft erklärt und Wege aufgezeigt, mich gewarnt oder auch positiv begleitet haben. Etwas mehr Solidarität und Hilfe unter Musikern wäre mehr als hilfreich für uns alle. WEB: WWW.JOACHIMGRIEBE.DE WWW.HARPER-GRIEBE.COM INTERVIEW: RONJA RABE FOTOqUELLE: JOACHIM GRIEBE HARPER & GRIEBE „Distant Unity“ VÖ: 17. AUGUST 2018 WWW.HARPER-GRIEBE.COM musiker Magazin 3/2018

STORIES 23 »WE CALL IT BLUES« Interview mit Jörg Klein »Das Finden des eigenen Sounds ist ein Lebenswerk, eine nicht endende Reise durch viele Stationen. Mit jedem Song, den du schreibst, und mit jedem Riff, das du findest, ändern sich dein Anspruch und deine Fähigkeiten.« MM: Du bist Gitarrist mit Leib und Seele. Wie bist du zur Gitarre gekommen? JÖRG KLEIN: Vermutlich so wie alle anderen auch. Mit 9 Jahren bekam ich eine Klassik-Gitarre von meinen Eltern und postwendend auch Un - terricht dazu. Mein Gitarrenlehrer war dabei immer ein bisschen unglücklich, weil ich den Kram nach zweimal Hören auch ohne Blatt vorspielte. Dieses Talent habe ich wohl von meinem Vater geerbt, der bis heute Orgel und Mundharmonika nach Gehör spielt. Vier Jahre später gab es dann zur Kon firmation eine koreanische Les-Paul-Kopie und einen dieser legendären Echolette-Verstär ker dazu. Und einen Coron-Verzerrer. Ab da waren dann AC/DC und Co. angesagt … Was für Equipment nutzt du und wie hast du deinen Sound gefunden? JÖRG: Das Finden des eigenen Sounds ist ein Lebenswerk, eine nicht endende Reise durch viele Stationen. Mit jedem Song, den du schreibst, und mit jedem Riff, das du findest, ändern sich dein Anspruch und deine Fähigkeiten. Konkret für die 8

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