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Musiker Magazin 2/2019

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FESTIVAL: Deutscher Rock & Pop Preis 2019 – Konzept und Anmeldung; STORIES: Axel Nagel – Sänger, Gitarrist, Performer; TICKET TO HAPPINESS – »Mitreis(s)en lassen«; FRIEDRICH CHILLER – »So alltäglich und so dada wie das Leben«; JUST DUTY FREE – »Gute Live-Musik ist keine Einzelleistung«; ÖTTE – »Es ist nie zu spät, noch mal durchzustarten«; Conny Conrad – Über 40 jahre führte er ein spannendes Doppelleben; Die Historie der Rock- & Popmusik – Teil 13: john Mayall – The Godfather of British Blues (Teil 2); Lee’Oh – Eine Stimme wie schwarzer, frischer Espresso; EDDy & THE BACKFIRES – Seit zwei jahrzehnten erfolgreich on the road!; OCHMONEKS – Die Hymnen-Experten aus Düsseldorf; Moonshine Records – The 1950’s Recording Studio MUSIK & RECHT: Die Urheberrechtsreform –Welche Auswirkungen hat sie auf die kreativen Musikurheber und Musiker/-innen in Europa?; MUSIKBUSINESS: Mit Musik auf youTube Music Einnahmen erzielen; RUBRIKEN: Produkt-News; CD-Rezensionen; Titelschutzanzeigen; Kleinanzeigen; Impressum

24 »Gute Live-Musik ist

24 »Gute Live-Musik ist keine Einzelleistung, es ist vielmehr das Produkt von perfekter Zusammenarbeit« Von der Hobbyband zum Nebenjob-Musiker und nun auch noch Gewinner des Deutschen Rock Preises 2018. Im Interview erzählt Pianist und Keyboarder Tobias Keser, wie JUST DUTY FREE es so weit geschafft haben. JUST DUTY FREE MM: Vor 10 Jahren habt ihr gemeinsam an - gefangen, hobbymäßig in einer Coverband zu spielen. Das lief dann so gut, dass ihr die Band seit 2015 als richtigen Nebenjob be - treibt und auch eine GbR gegründet habt. Wie kam es dazu? JUST DUTY FREE: Genau, wir machen seit mittlerweile über zehn Jahren zusammen Musik und wissen deshalb auch genau, wie sich der andere auf der Bühne verhält. Wir fühlen uns zusammen auf der Bühne sicher und wohl. Das merken die Zuschauer und es gefällt ihnen. Wir hören immer wieder, dass man sieht, dass uns das Spaß macht, was wir machen. Es sei toll, uns dabei zuzuschauen. Ein anderer Grund, warum wir erfolgreich sind, ist, dass wir Wert auf Qualität legen. Klar muss jeder für sich seine Parts üben, aber ein Solo zu einem Playback dazuzuspielen oder es ge konnt mit vier anderen Musikern zu einem Ganzen verschmelzen zu lassen, sind zwei verschiedene Welten. Gute Live-Musik ist keine Einzelleistung, es ist vielmehr das Produkt von perfekter Zusam - men arbeit. Und genau das machen wir. MM: Ihr habt dann auch angefangen, eigene Songs zu schreiben. Warum? JDF: Ich glaube, jeder richtige Musiker verspürt irgendwann den Drang, seinen eigenen Song zu schreiben, seine eigene Geschichte und Gefühle über Melodien und Akkorde anderen Menschen zu erzählen. Das hat bei uns eigentlich schon recht früh angefangen, aber wir wussten damals noch nicht richtig damit umzugehen. Erst mit der Zeit und dem Covern von berühmten Stücken entdeckten wir, welche Möglichkeiten es in der Welt der Musik gibt. Das können wir jetzt gezielt in unseren eigenen Songs verwenden, um genau das auszudrücken, was wir wollen. MM: Wie entstehen eure Songs? Habt ihr dabei eine fixe Rollenverteilung? JDF: Unsere eigenen Songs entstehen nach dem - selben Prinzip, wie wir auf der Bühne Musik machen: zusammen. Natürlich kennt jeder für sich sein Instrument am besten, aber es gibt bei uns nicht wirklich eine Rollenverteilung beim Song - schreiben. Am Anfang kommt jemand mit einer Idee: Einem Gitarrenlauf, einer Akkordabfolge oder einer Textzeile. Und darauf bauen wir dann alles auf. Eine Idee folgt der nächsten, bis irgendwann ein grobes Gerüst steht, und dann kommen die Details. Das dauert natürlich lange, und musiker Magazin 2/2019

STORIES 25 Versicherungen für alle Eventualitäten ® JUST DUTY FREE „For Now, It’s An EP“ VÖ: 2017 JUSTDUTYFREE.DE FACEBOOK.COM/JUSTDUTYFREE es wird oft wieder etwas geändert, was einem vorher gut gefallen hat. Das kann manchmal auch ganz schön frustrierend sein. Aber am Ende ist es umso schöner, wenn man dann mit dem Applaus vom Publikum belohnt wird. MM: Wie habt ihr euren eigenen Stil gefunden? JDF: Ich würde nicht sagen, dass wir einen eigenen Stil gefunden haben. Wir haben vielmehr fünf verschiedene Stilrichtungen. Dadurch, dass wir alle zusammen an den Songs arbeiten, und der eine bei dem einen Song vielleicht etwas weniger dazu beiträgt als der andere, dafür aber bei einem anderen Lied wieder mehr, wird jeder Song etwas anders. MM: Warum singt ihr auf Englisch? JDF: Wir haben lange diskutiert, ob wir Englisch, Deutsch oder sogar beides beim Texteschreiben verwenden. Aber letztendlich haben wir uns für englische Texte entschieden, weil wir finden, dass die deutsche Sprache so hart klingt und weil wir letztendlich mit englischsprachigen Songs aufgewachsen sind, wodurch sich das Englisch in Liedern einfach richtiger anfühlt. Ganz gleich, gegen was Sie sich schützen möchten: Wir sind seit über 30 Jahren Ihr kompetenter Versicherungspartner rund um das Thema Entertainment und Events. Und sogar freundlicher Besuch aus dem All ist bei uns mitversichert. MM: Ihr habt das Glück, einen eigenen Proberaum zu haben. Wie oft probt ihr? 8

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