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Musiker Magazin 03/2014

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Deutscher Rock & Pop Preis 2014 Y'AKOTO - Kunst bedeutet für mich spielen. Interview mit der Komponistin und Texterin Irene Paul über die Zusammenarbeit mit Wolfgang Petry Colin B - Gitarrist & Songwriter aus Leidenschaft verschafft sich Gehör! Vanessa Balscher - Mit Herz und Spaß zum Erfolg Bastian Korn - Was zählt, ist Qualität Nicefield - Ein Feuerwerk der Gefühle Dagmar Bunde - Mein Jazz Andy Lang - Bodenständig, fränkisch, keltisch und spirituell Christines Leidenschaften POND - Interview mit Wolfgang Paule Fuchs über die Anfänge in der DDR und die aktuellen Projekte Red Cat Entertainment - Interview mit Dr. Andreas Kassel Proberäume oder "Welche Sicherheiten können Sie uns bieten?" Music Licensing - die eigene Musik in Film, TV und Werbung Image? Brauch' ich nicht! - Die Angst der Musik, ins zweite Glied zu rutschen

12 STORIES musiker

12 STORIES musiker MAGAZIN 3/2014

STORIES 13 mich an allen Stilen und experimentiere viel herum. Ich schreibe ca. acht Songs oder mehr im Monat, nicht nur für mich, auch für andere Künstler. Mein Kopf ist frei. Mich nur auf einen Stil festzulegen, wäre nicht gut für mich. Ich bin sehr verspielt. Kunst bedeutet für mich spielen. Ich brauche das wie Luft zum Atmen. Doch um persönlich mit den Menschen zu kommunizieren, habe ich mich für Afro Folk Soul entschieden. Es ist eine einfache, un aufgeregte Art. Die Stimme zählt. Die Emotion leitet. MM: Radiotaugliche Soulmusik kommt sonst vor allem aus Amerika. Was hat dich daran glauben lassen, dass das auch in Deutsch - land funktionieren kann? MM: Kannst du uns etwas zu deinem musikalischen Werdegang vor dem Labeldeal mit Warner erzählen? Y’AKOTO: Ich habe immer Klavier gespielt und gesungen. Ich hing in Plattenläden ab und kaufte mir mit elf meine erste Boombox. Mit 13 ging ich in diverse Bands, sang, komponierte und trat auf. Nebenbei experimentierte ich viel herum. Machte eigene Musik, nahm selbst auf und schrieb Musik mit anderen. Meine längsten und engsten Freunde habe ich durch die Musik gefunden. Mit Valentin Heinrich produziere ich seit meinem 14. Lebensjahr. Noch heute arbeiten wir zusammen, jede Woche arbeiten wir an neuen Sounds und schreiben neue Stücke. Gerade schreibe ich Musik Y’AKOTO: Das weiß ich nicht. Ich bin zwei Jahre älter geworden. Reicht das nicht? MM: Du hast erneut mit einem Team rund um Kehedi (u. a. Max Herre) zusammengearbeitet. Was zeichnet eure Zusammen arbeit aus? Y’AKOTO: Das sind alles ernsthafte Künstler und Musiker. Ich bewundere jeden einzelnen und habe großen Respekt. Ich freue mich, dass sie sich auch dieses Mal Zeit für mein neues Album ge - nommen haben. MM: Mit Ben Cullum hast du außerdem einen international bekannten Produzenten für dich gewinnen können. Welche Qualitäten sollte ein Produzent deiner Meinung nach mitbringen? Y’AKOTO: Ich mache Musik, weil ich an sie glaube. Ich weiß nicht, was funktioniert und was nicht. Ich habe ein wundervolles Team, das sich um solche Sachen kümmert. Ob etwas radiotauglich ist oder nicht, wird selten vom Künstler selbst entschieden. Radio-Redakteure z. B. spielen eine viel größere Rolle. Man kann Trend und Zeitgeist nicht kontrollieren. MM: Mit Warner Music hast du einen starken Partner an deiner Seite. Wie ist dieser Kontakt zustande gekommen? Y’AKOTO: Ich arbeite seit über zehn Jahren mit einem Manager zusammen. 2012 kam „Baby- blues“ raus. Wir haben uns Zeit gelassen. Ich habe Abitur und meine Ausbildung fertig gemacht. Irgendwann hatte ich dann alles fertig. Und alle Songs waren geschrieben. Ich habe vor mehreren A&Rs vorgespielt. Manchmal nur ich mit Klavier, manchmal mit Amo jr. ( mein erster Gitarrist damals vor drei Jahren). Wir haben uns für Warner entschieden. Es herrschte einfach eine ehrliche Atmosphäre beim Showcase. Bernd Dopp, der Geschäftsführer von Warner, ist eines meiner großen Vorbilder. Er glaubt an Musik und liebt Musik über alles. Er und ich sind Muhammad-Ali-Fans, und er weiß sehr viel über Musik, hat schon mit großen Künstlern zusammengearbeitet, die ich verehre, wie zum Beispiel „Prince“. Ich arbeite gerne mit Menschen, die leidenschaftlich sind und echte Visionen haben. Die Firma und mein Management unterstützen mich, meine Visionen und Träume zu erfüllen. Ich habe Glück gehabt. für eine Tanzproduktion. Es macht Spaß, mal wieder instrumentale experimentelle Musik zu machen. MM: Nach „Babyblues“ folgt „Moody Blues“. Was verbirgt sich hinter dem Namen? Y’AKOTO: „Moody Blues“ steht für die Launen der Menschen und der Welt. Nichts ist in unserer Hand außer dem Moment, in dem wir uns gerade befinden. MM: Als erste Single-Auskopplung habt ihr den Song „Perfect Timing“ gewählt. Warum? Y’AKOTO: Wie gesagt: Diese Entscheidung treffen andere. Ich schreibe und produziere Musik. Alle Songs auf dem Album sind für mich Singles. Ich stehe zu all meinen Songs. „Perfect Timing“ ist eine Erkenntnis darüber, dass es nur den Mo - ment gibt. Das fasst den Titel des Albums ja auch ganz gut zusammen. MM: In Verbindung mit der Entstehung deines zweiten Albums wird oft von einem Reife - prozess gesprochen. Inwiefern hast du dich in den letzten zwei Jahren weiterentwickelt? Y’AKOTO „Perfect Timing“ (Single) VÖ: 08.08.2014 „Moody Blues“ VÖ: 22.08.2014 WWW.YAKOTO.DE | WWW.FACEBOOK.DE/YAKOTOTRUTH Y’AKOTO: Ein Produzent sollte die Vision des Künstlers unterstützen. Nicht seine eigenen Vor - stellungen, Wünsche und Projektionen verwirklichen. Nur wenn man wirklich emphatisch ist, kann man tolle authentische Songs produzieren. MM: Du warst schon für mehrere gestandene Künstler Support-Act. Was konntest du dir von diesen Musikern abgucken? Y’AKOTO: Die meisten gestandenen Künstler haben viel Humor. Das inspiriert mich. MM: Hast du auch schon die Schatten seiten des Musikbusiness kennenlernen dürfen? Welchen Tipp kannst du Nachwuchs musi kern mit auf den Weg geben? Y’AKOTO: Das ist schwierig. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen. Aber vielleicht ein paar Sachen: Lest euch eure Verträge durch. Fragt nach, wenn ihr was nicht versteht, und habt keine Angst euch ab und zu mal unbeliebt zu machen. Ein Produkt, mit dem auch ihr später zufrieden sein wollt, erfordert Auseinanderset zung mit eurem Team. WEB: WWW.YAKOTO.DE WWW.FACEBOOK.DE/YAKOTOTRUTH INTERVIEW: JANA MOYSICH FOTOS: BOB PIXEL 3/2014 musiker MAGAZIN

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