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Musiker Magazin 03/2014

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Deutscher Rock & Pop Preis 2014 Y'AKOTO - Kunst bedeutet für mich spielen. Interview mit der Komponistin und Texterin Irene Paul über die Zusammenarbeit mit Wolfgang Petry Colin B - Gitarrist & Songwriter aus Leidenschaft verschafft sich Gehör! Vanessa Balscher - Mit Herz und Spaß zum Erfolg Bastian Korn - Was zählt, ist Qualität Nicefield - Ein Feuerwerk der Gefühle Dagmar Bunde - Mein Jazz Andy Lang - Bodenständig, fränkisch, keltisch und spirituell Christines Leidenschaften POND - Interview mit Wolfgang Paule Fuchs über die Anfänge in der DDR und die aktuellen Projekte Red Cat Entertainment - Interview mit Dr. Andreas Kassel Proberäume oder "Welche Sicherheiten können Sie uns bieten?" Music Licensing - die eigene Musik in Film, TV und Werbung Image? Brauch' ich nicht! - Die Angst der Musik, ins zweite Glied zu rutschen

22 STORIES bis man es

22 STORIES bis man es dann auch wirklich ein bisschen mehr versteht und nicht mehr als Krach oder als „Was passiert da?“ empfindet. Man muss einfach eintauchen. Im Jazz ist es so, dass man alle Musik - stile verbinden kann. Es darf grooven, es darf har - monisch sein, es darf auch total atonal oder arrhythmisch sein. In einem bestimmten engeren Rahmen ist vieles spontan noch möglich, das ist eigentlich das, was den Jazz prägt. Dieses Mit - einander, und dass man sich gegenseitig beflügelt. Deswegen entsteht da auch immer wieder was Neues. DAGMAR BUNDE Mein Jazz Dagmar Bunde ist bereits seit 1990 als professionelle Musikerin tätig und konnte mit ihrem Album „My Jazz“ insgesamt vier Preise beim 31. Deutschen Rock und Pop Preis 2013 mit nach Hause nehmen. Neben ihrem Schaffen als Sängerin ist sie außerdem als Musiklehrerin und Coach beschäftigt. MM: Du schreibst und komponierst deine Musik selbst. Nimmst du deine Inspiration direkt aus dem Alltag? DAGMAR: Ja, würde ich öfter noch dazu Zeit haben, wäre ich wahrscheinlich eine richtige Kom - positionsmaschine. Dadurch, dass ich bereits viele Musikstile erfahren habe, ist das auch nicht immer leicht zu ordnen. Ich bin im Herzen eigentlich immer Jazzerin, aber ich verschweiße auch gerne klassische Elemente, Rockelemente, Soulele men - te miteinander. MM: Du hast ein Jazz-Album herausgebracht – kann man es auch online bestellen? DAGMAR: Leider ist die CD „My Jazz“ derzeit noch nicht wieder im Internet erhältlich, da ich ein wenig Pech mit der Wahl meines Labels hatte, das inzwischen längst liquidiert ist und wodurch die CD-Rechte aber mittlerweile wieder bei mir liegen. DAGMAR BUNDE QUARTETT „Mein Jazz“ ZU BESTELLEN ÜBER: WWW.DAGMARBUNDE.DE MM: Du bist bereits seit 24 Jahren in der Musikbranche und hast da ja auch schon viele Musikrichtungen ausprobiert: Pop, Gospel bis hin zum Jazz, wo du dein Zuhause gefunden hast. Warum ist das so? DAGMAR: Das sind eigentlich auch meine Wur - zeln. Ich bin eher mit off-beat-orientierter Musik aufgewachsen und hatte so meine Not im Kirchenoder Schulchor. Insofern war ich schon sehr geprägt davon. Das verläuft sich ja auch: Wo hört der Jazz auf, wo fängt er an? Alles, was im Soul oder Pop vorkommt, selbst in der Klassik, finde ich im Jazz auch immer irgendwo. Es gibt so ein schönes Sprichwort von Gustav Mahler: „Das Wichtigste in der Musik ist das, was nicht in den Noten steht.“ Man hätte genauso gut sagen können: Jazz ist das, was nicht in den Noten steht. QUARTETT-BESETZUNG: Dagmar Bunde – Gesang Thomas Rückert – Piano Martin Gjakonovski – Kontrabass Jonas Burgwinkel – Schlagzeug MM: Ich als Laie habe das Gefühl, dass Jazz eine der komplexesten Musikrichtungen ist. Man braucht zum Beispiel ein unglaubliches Rhythmusgefühl. DAGMAR: Das muss auch nicht sein. Das muss ich mir manchmal auch selbst auf die Fahnen - stange schreiben, weniger wäre mehr. Man muss auch nicht immer alles zeigen, alles präsentieren. Meine eigenen Songs entstehen oft in Momenten, in denen man einfach mal Zeit dazu findet, seinen Gefühlen auch mal freien Lauf zu lassen. MM: Was für ein Lebensgefühl verbindest du mit dem Jazz? DAGMAR: Im Jazz fühle ich mich einfach zuhause. Ich konnte das früher gar nicht so gut hören, vor allem, wenn es um moderneren, anstrengenden Jazz geht. Machen ist auch immer spaßiger, Somit wäre ich quasi noch offen für interessierte Labels oder Online-Vertriebe; am meisten natürlich für die, die auch mit dem Jazz be reich gut vertraut sind. MM: Was sind die drei wichtigsten Rat schlä - ge, die du an deine Schüler weitergibst? DAGMAR: Authentisch bleiben. Dann sollte man sich darum kümmern, seine natürliche Stimme zu erfahren, ganz egal, ob man danach Klassik macht oder was anderes. Das schließt mit ein, dass alle Stimmfunktionen locker bleiben. Und ganz be - sonders die reflektorische Atmung. Das ist keine Technik, sondern unsere natürliche Atmung, die meistens in uns versteckt ist und die man wieder wecken muss. WEB: WWW.DAGMARBUNDE.DE INTERVIEW: HANNAH THALHAMMER BEARBEITUNG: JANA MOYSICH FOTOQUELLE: DAGMAR BUNDE DAS VOLLSTÄNDIGE INTERVIEW ZU FINDEN AUF: WWW.MUSIKER-ONLINE.TV UND WWW.YOUTUBE.COM/MUSIKERONLINETV musiker MAGAZIN 3/2014

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