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Musiker Magazin 02/2017

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Deutscher Rock & Pop Preis 2017 – Konzept, Anmeldung Martin Engelien – Als Bassist hat man die Macht der Musik in seinen Händen Kesh – Der junge Rapper aus derNähe Berlins mischt seine deutschen Texte mit Genres wie Funk, Rock und Pop HIGH ROLLER – Hard rockin’ groovin’ Band from Germany! Judith Holofernes – „Ich bin das Chaos“ STONE DIAMOND – Das Rock-Chamäleon Interview mit PIZZICO DI SOLE MANDRAGORA THURINGIA – Epic Folk Metal aus dem Kyffhäuser Kreis ANDY OST – „Bock auf Leben“ bst für Veranstaltungen – Interview mit Matthias Becker Jimmy Cornett & The Deadmen Fleadh – „Irish music flying high“ Die Historie der Rock- & Popmusik: Teil 7: Jimi Hendrix – das unerreichte Genie Offener Brief an die GEMAVorsitzenden des Aufsichtsrats Prof. Dr. Enjott Schneider und des Vorstands Dr. Harald Heker „Die Musikbranche ist ein Herzensding“ – Experten lehren das ABC des Musikmanagements am TA Bildungszentrum Gagen-Ausfallversicherung

38 STORIES MM: Du bist

38 STORIES MM: Du bist viel auf Tour – wie ist es, ständig woanders aufzuwachen und zu spielen? JIMMY CORNETT: Es ist anstrengend, aber total klasse und lustig, mit der Band unterwegs zu sein. Alleine ist es härter, denn 600 Kilo meter zum Auftrittsort fahren, aufbauen, Sound check, Showtime, sich hinterher mit dem Publikum unterhalten, abbauen, danach ins Hotel – da kann ein Tag sehr lang werden. Man genießt die Zeit, die man im eigenen Bett und mit der Familie verbringen kann, umso mehr. MM: Dieses Jahr standest du auch in Finn - land, Frankreich und Spanien auf Büh nen. Ist das Publikum dort anders? Inwiefern? JIMMY CORNETT: Das französische Publikum war anders als unser Heimatpublikum. Ich glaube, in den Nachbarländern erwartet niemand, dass eine Band aus Hamburg einen so originalamerikanischen Sound macht. Zuerst waren die Leute verhalten. Aber nach der Show mussten wir uns zwei Stunden lang den neuen Fans hingeben. In Finnland kam es ganz dick. Ich bin halber Finne. Als wir in Helsinki ankamen, wurden wir von einer Motorrad-Eskorte abgeholt und zu einer extra für uns gegebenen Party ge - bracht. Da machten sie das Radio an und es kam eine Begrüßung vom „Rockradio Finland“ aus den Lautsprechern. Ich liebe Finnland und die Menschen dort. Aber jeder Ort hat seinen Zauber. Wir als Musiker haben keine Nationalität. MM: Was reizt dich an Live-Auftritten? JIMMY CORNETT: Live ist live! Da kann man nichts verstecken oder korrigieren. Jeder Fehler ist handgemacht, jede Emotion spürbar. Musik hören ist eine Sache, Videosehen eine andere. Aber live Musik zu erleben mit allen Sinnen ist unschlagbar. Lob, Kritik, Ge - spräche und neue Inspirationen brauche ich wie Luft zum Atmen. MM: 2015 bist du beim Deutschen Rock & Pop Preis für den besten Rocksong ausgezeichnet worden. Wie war es, bei so einem Wettbewerb zu spielen? Was bedeutet dir der Preis? musiker MAGAZIN 2/2017

STORIES 39 JIMMY CORNETT & The Deadmen Man sollte sich nicht auf die falsche Fährte locken lassen: Nein, Jimmy Cornett & The Deadmen machen keinen Rocka billy! Der unübersehbare Kontrabass von Tieftöner Frank Jäger, mit dem er auf dem Rücken gespielt häufig in der Menge badet, könnte diesen Verdacht zwar nahelegen. Doch in der Hamburger Band gibt es keine Klischees, die auf Bestätigung warten. Ihre Karriere ist so bunt wie ihre Songs, ihre Texte sind ebenso vielschichtig wie das Leben an sich. Deshalb zunächst erst einmal die Frage geklärt: Welche Musik spielt die Band? Die Antwort lautet: Blues- und Southern Rock, dessen Ursprung an unterschiedlichen Orten der Welt angesiedelt sein könnte. Die Hitze Kaliforniens, die Trockenheit Nevadas, verrauchte Clubs in Amsterdam, London, Berlin, Inspirationen findet die Band massenweise. JIMMY CORNETT: Der Preis ist mir viel wert, denn er sagt mir: „Alles richtig gemacht.“ Er ist Bestätigung, die mich daran festhalten lässt, mein Ding zu machen und mich nicht verbiegen zu lassen. Wettbewerbe sind immer eine Herausforderung. Eigentlich mag ich so etwas nicht. Aber der Deutsche Rock & Pop Preis ist etwas Besonderes. Wir waren nervös, aber am Ende glücklich. Es war ein tolles Event. MM: Warum bist du Rock-Musiker geworden? JIMMY CORNETT: Warum nicht? Wenn ich keine Musik machen könnte, würde ich aus-

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