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Musiker Magazin 02/2015

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Pasquale Aleardi – Deutscher TV-Kommissar tauschte zeitweilig die Kanone gegen Mikrofon und Tanzschuhe – und überzeugte in der Hauptrolle des Musicals „Chicago“ Deutscher Rock & Pop Preis 2015 – Anmeldung Alina Sebastian – Preisträgerin des Deutschen Rock & Pop Preises 2014 in der Kategorie „Singer“ Interview mit Laura Neubauer, Gründerin des Labels „Lacave records“ Alexander und Maximilian Blume – Blues- und Jazzmusik mit Intention Stage Band – Musik der 60er-, 70er- und 80er-Jahre Peter Reimer – Mit „Entschleunigungskonzerten“ gegen den Zeitgeist Max – Pop-Punk auf Deutsch Sarah Straub – Die große Pop-Neuentdeckung Die Historie der Rock- & Popmusik: Teil 2: CANNED HEAT – Boogie On Interview mit Dónal ó Ceallaigh Bürger7 – Eine Widmung an Siebenbürgen Der erfolgreiche Video-Release GEMA: Rechtsstaatswidrig? – Teil 2 Instrumentenversicherung Mach aus deinem Bandnamen eine Marke

50 MUSIK & RECHT MACH

50 MUSIK & RECHT MACH AUS DEINEM BANDNAMEN EINE MARKE »Der Name einer Band, eines Projekts, eines Ensembles ist, neben der Musik selbstverständlich, das Aushängeschild jedes Musikschaffenden. Er findet sich auf allen Tonträgern und Werbematerialien, auf T-Shirts und anderem Merchandise, macht die Band im Internet auffindbar und sorgt zusammen mit einer grafischen Gestaltung für den optischen Wiedererkennungswert der eigenen Musik.« So ist der Name einer Band oder auch eines Musikers häufig untrennbar mit dem musikalischen Werk verbunden. Der Name ist das Marken zeichen zum Produkt, der Musik. Und der Begriff Markenzeichen ist auch juristisch nicht verkehrt, denn wer unter einem bestimmten Begriff geschäftlich tätig wird, erhält durch das Marken gesetz (MarkenG) Schutz für diesen Be - griff. Das Gesetz spricht von einem „geschützten Unter nehmenskennzeichen“. Das kann ein Wort wie eben ein Bandname sein und/oder auch ein gestaltetes Logo. Wem das nicht genügt, kann seinen Band - namen sogar richtig als Marke eintragen lassen. Marken gibt es in vielen verschiedenen Erschei - nungsformen, von der reinen Wortmarke über Wort-Bild-Marken zu 3D-, Farb- und sogar Klang - rer Jahre das exklusive Recht, allein diese Marke im geschäftlichen Verkehr nutzen zu dürfen. Je - doch nicht für alles. Bei der Anmeldung der Marke muss man sich dafür entscheiden, welche Waren und/oder Dienstleistungen man unter der Marke schützen möchte, zum Beispiel die Pro duk tion von Tonträgern, das Herstellen und den Ver kauf von Merchandise und nicht zuletzt Live-Auftritte. »Der Name ist das Markenzeichen zum Produkt, der Musik.« Warum das eigentlich, wenn der Name doch sowieso schon als Unternehmenskennzeichen ge - schützt ist? Nun, aus mehreren Gründen. Schutz, Nachweisbarkeit und Durchsetzbarkeit einer registrierten Marke sind viel höher als bei einem Unternehmenskennzeichen. Auch gibt die Inha - ber schaft einer Marke einer Band eine ganz marken. Letztere sind allerdings selten, beschränken wir uns hier daher auf Wort- und Bildmarken. Die Registrierung einer Marke gewährt für das jeweilige Wort oder Bild für den Zeitraum mehreandere Verhandlungsposition gegenüber Labels, da diese für die Nutzung eben auch eine markenrechtliche Lizenz benötigen. Und schließlich gewährt die Marke Schutz vor Dritten. So erlebte ich gerade den Fall, dass eine skandinavische Bekleidungsfirma eine Wortmarke registrierte, die dem Namens einer großen Heavy-Metal-Band entspricht. Diese Registrierung hätte dazu geführt, dass der Vertrieb von Merchandise für die Band in Europa fast unmöglich geworden wäre. Dass sich eine Marke sehr lohnen kann, zeigt das Beispiel IRON MAIDEN. Die Band ist weltweit eines der Unternehmen (ja, richtig: Unterneh - men), die am meisten Geld mit Markenlizenzen verdienen. TEXT: RA CHRISTIAN KOCH FOTO: © RAWPIXEL/FOTOLIA.COM WEB: WWW.METAL-ANWALT.DE TELEFON: +49 (0)6403 96918-18 musiker MAGAZIN 2/2015

PRODUKT-NEWS 51 MARTIN KÖNIG ERHÄLT DEN „LIFETIME-ACHIEVEMENT-AWARD“ Im Rahmen der Musikmesse wurde Martin König vom Un - ternehmen König & Meyer mit dem „Lifetime-Achivement- Award“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Veranstal - tung fand im festlichen Rahmen im Saal Europa auf dem Messegelände statt. Zunächst hatte RTL-Sprecher Gregor König mit beeindruckender Stimme in englischer Sprache bereits viele Produkte aus allen Bereichen der Musikinstrumentenbranche ausgezeichnet. Jetzt hielt er eine Laudatio für den Wertheimer Unter nehmer Martin König. Der Moderator erzählte dabei über Stationen aus dem Leben eines Mannes, der sein Unter - nehmen König & Meyer über Jahrzehnte geprägt und zu dem gemacht hat, was es heute ist: Ein mittelständischer deutscher Betrieb, der sich neben berühmten internationalen Gitarren-, Keyboard- und Verstärkermarken seinen festen Platz in der Musikinstrumentenbranche erkämpfen konnte. Bereits in den 50er-Jahren war Martin König in den väterlichen Betrieb eingetreten, der sich unter seiner Leitung zu einer Weltmarke entwickelte. Die mittlerweile über 1.500 unterschiedlichsten Stative und Halter mit dem kleinen K&M- Symbol werden in mehr als 80 Ländern der Welt an ge boten. Notenpulte, Mikrofonständer, Keyboardständer, Boxen stative oder Instrumentenständer aus Wertheim sind von den Bühnen dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Der berühmteste von ihnen, der Mikrofonständer 210/2, wurde schon millio - nen fach verkauft, doch er ist nur eins von vielen Produkten, die Martin König mit viel Herzblut auf den Weg gebracht hat. Bebildert mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus der Ver gan gen - heit führte der Laudator durch die Gründerzeit der Firma, über das rasante Wachstum der 60er- und 70er-Jahre bis hin zu den neuesten Errungenschaften. Auch das kollegiale Mit - einan der im Unternehmen und die gemeinsamen Reisen der Belegschaft bei besonderen Jubiläen blieben nicht unerwähnt. Ergebnisse eines ungewöhnlichen Führungsstils. Heraus ragendes Beispiel hierfür war etwa ein gemeinsamer Betriebsausflug der Belegschaft mit 190 Personen in die USA. Am Ende der Laudatio trat dann der Preisträger auf die Bühne und nahm gerührt von den stehenden Ovationen des Publi - kums den „Lifetime-Achieve ment-Award“ entgegen. Seine kurze Dankesrede begann der 79-Jährige angesichts des internationalen Fachpublikums zunächst in Englisch, wechselte aber dann nach dem Hinweis „I speak English like Lothar Matthäus“ ins Deutsche. Er bedankte sich für diese große Anerkennung für sein Lebenswerk und beton- te, dass dies ohne seine Familie nicht möglich gewesen wäre. Be sonders stolz zeigte er sich darüber, dass seine Tochter Gabriela König als seine Nachfolgerin die Firma seit 2005 unverändert erfolgreich fortführe. Martin König beendete seine Rede mit dem augenzwinkernden Hinweis, dass er auch diese vor einem K&M-Stativ gehalten habe, und bedankte sich dafür bei dem Veranstalter. Weitere Informationen: www.k-m.de

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