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Musiker Magazin 02/2014

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Deutscher Rock & Pop Preis 2014 – Anmeldung Katrin Medde & Band Marteria – "Zum Glück in die Zukunft II" Charlie Chaplin – Das Künstlergenie – Interview mit dem Buchautor Norbert Aping Plain Folly – Einzigartiger Alternative Pop-Rock mit Elementen aus Progressive Rock, Art Pop, Trip Hop und Elektro Session Pro – Professionelle Dienstleistungen im Bereich Veranstaltungstechnik und Installation Birgit Bachstein – Erst mit 50 Jahren veröffentlichte sie ihr erstes Album "Ich klopfe an" Danny June Smith – Die bunte Musikwelt des blonden Wirbelwindes Weltweiter Eigenvertrieb für Musiker Fuck the Facts – give us ideas – Ideen für Selbstvermarkter Was sind deine Facebook-Fans wert?! Der Urheberbeweis

20 STORIES »Gold für

20 STORIES »Gold für »Zum Glück in die Zukunft«. Platin für »Lila Wolken«. Marteria gehört ohne jeden Zweifel zu den erfolgreichsten Künstlern der deutschsprachigen Musikwelt, vor allem jedoch zu den entscheidenden Vorreitern und Impulsgebern des aktuellen Hip-Hop-Booms.« musiker MAGAZIN 2/2014

STORIES 21 »Zum Glück in die Zukunft II« MM: Anfang des Jahres ist dein drittes Studio album als Marteria „Zum Glück in die Zukunft 2“ erschienen und auf 1 gechartet. Was sagst du zu den Reaktionen von Fans und Kritikern? MARTERIA: Reaktionen sind schön und wichtig. Sie sind praktisch die Antwort auf das, was man macht. Im Endeffekt macht man die Musik dennoch in erster Linie für sich. Man darf nicht immer daran denken, was andere darüber denken. Es muss mir selber gefallen, das ist entscheidend. Die Reaktionen von anderen sind dann zweitranging, da es immer positive und negative Meinun - gen dazu gibt. Ich surfe auch nicht im Internet und lese mir die Kommentare durch. MM: Das Vorgängerwerk wurde von allen Seiten gelobt und kann als dein kommerzieller Durchbruch bezeichnet werden. Wie bist du mit dem psychischen Druck umgegangen, an diesen Erfolg anzuknüpfen? MARTERIA: Ich dachte, ich hätte Druck, aber ich habe das gar nicht so empfunden. Ich bin dankbar, Musik machen zu dürfen, und habe Spaß daran. Das ist das Allerwichtigste. Es geht nicht um Ver - käufe und ob sich das Album so oft verkauft wie der Vorgänger. Das hat für mich nichts mit musikalischem Erfolg zu tun, sondern damit, dass man sich als Künstler weiterentwickelt, dass man versucht, neue Wege einzuschlagen und verschiedene Sachen ausprobiert. Die Platte sollte nicht gleich klingen wie die vorherige Platte. Das ist mir wichtiger als Plattenverkäufe. MM: Deine gerade beendete Tour war fast vollkommen ausverkauft und auf Festivals bist du ebenfalls gern gesehen. Was macht deiner Meinung nach eine gute Liveshow aus? MARTERIA: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine gute Liveshow zu machen. Manche Musiker sind unsicher, was nicht schlimm ist, aber dann kann man mit der Hilfe anderer Leute und viel Choreografie, Tanz, Licht und dem ganzen Wahn - sinn eine gute Show auf die Beine stellen. Jeder muss seine Stärken herausfinden. Ich bin nicht der beste Sänger, der jeden Ton trifft, aber wir versuchen, über Energie und Leidenschaft und den Zusammenschluss mit dem Publikum eine gut Show zu machen. Wir sind alle eine große Familie und das spiegelt sich wider. Das Publikum merkt, dass das alles echt ist und nicht nur dahergesprochen ist. Es ist ernst gemeint, wenn wir sagen, dass es um Verbrüderung und um die Verbin dung zum Publikum geht. Ich bin dankbar dafür, Musik machen zu dürfen und live auf der Bühne stehen zu können. MM: Dein Sound unterscheidet sich klar von dem anderer deutscher Künstler. Wie bist du zu diesem musikalischen Sound gekommen? MARTERIA: Ich versuche, bei jeder Platte etwas anders zu machen. Bei dieser Platte war ich von Oldschool-Sachen beeinflusst. Ich habe wieder viele Oldschool-Platten, viele Samples gehört. Egal ob Hildegard Knef, Marlene Dietrich oder Johnny Cash. Für mich ist es sehr wichtig, alte Lieder zu hören und sich inspirieren zu lassen. Ich mag gute Beats und finde viele Beats nicht gut. Ich versuche, das besser zu machen und mit meinen Produzenten Musik zu kreieren, die fresh ist, mehr Druck hat und ein bisschen mehr Eier hat 8 2/2014 musiker MAGAZIN

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