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Musiker Magazin 02/2014

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Deutscher Rock & Pop Preis 2014 – Anmeldung Katrin Medde & Band Marteria – "Zum Glück in die Zukunft II" Charlie Chaplin – Das Künstlergenie – Interview mit dem Buchautor Norbert Aping Plain Folly – Einzigartiger Alternative Pop-Rock mit Elementen aus Progressive Rock, Art Pop, Trip Hop und Elektro Session Pro – Professionelle Dienstleistungen im Bereich Veranstaltungstechnik und Installation Birgit Bachstein – Erst mit 50 Jahren veröffentlichte sie ihr erstes Album "Ich klopfe an" Danny June Smith – Die bunte Musikwelt des blonden Wirbelwindes Weltweiter Eigenvertrieb für Musiker Fuck the Facts – give us ideas – Ideen für Selbstvermarkter Was sind deine Facebook-Fans wert?! Der Urheberbeweis

16 STORIES KATRIN: Als

16 STORIES KATRIN: Als ich die Jungs bat, mit einzusteigen, waren es, glaube ich, schon 14 Titel, die fertig komponiert und getextet waren. Da ich so gerne verreise und meine Gitarre immer dabei habe, passiert es daher meist, dass ich bereits fertige Stücke in die Probe mitbringe. Auch besonders nachts küsst mich die Muse! Da sitze ich am Klavier mit Kopfhörer und komponiere und texte auch da. Auf dem ersten Album sind alle Stücke von mir. Arrangiert wird allerdings immer gemeinsam! Da hat jeder seine Freiheiten, sich musikalisch auszuleben und seinen einzigartigen Fingerabdruck zu hinterlassen. Und das hört man. MM: Habt Ihr für Eure CD-Produktion schon ein Label oder einen Vertrieb gefunden? KATRIN: Erst mal nicht, doch ich bin sehr froh, dass es so viele Möglichkeiten durch den Rock & Pop Verband gibt, die wir natürlich genutzt haben. Eine sehr große Unterstützung hatten wir von Rockwerk Records! Wir konnten dadurch bei Amazon und iTunes vertreiben. Jede CD gibt es natürlich auch nach jedem Kon zert persönlich bei uns zu kaufen. MM: Zurück zu Euren Konzerten: Wo fanden bisher Eure erfolgreichsten Konzerte statt? KATRIN: Ich denke, jedes Konzert war auf seine eigene Art und Weise besonders und erfolgreich! Ob ein Hautnah-Konzert im kleinen Rahmen oder romantisch in Heilbronn auf Burg Stetten - fels, im ausverkauften Kulturkeller oder im edlen Mauerwerk Herrenberg. Wir hatten immer das Glück, vor vollem Haus und begeisterten Gästen zu spielen. Für uns ein unbeschreibliches Gefühl, sogar Fans zu haben, die uns bis nach Wies - baden auf den Rock & Pop Preis 2012 ge folgt sind. Wir gewannen einen Preis in der Ka tegorie bester Rocksong. MM: Wer managt Euch momentan oder macht das Booking? KATRIN: Wir managen uns momentan selbst. Was das Booking angeht, so hatten wir bisher das Glück, dass sich durch jedes Konzert ein weiteres Konzert ergeben hat. Bei größeren Veranstaltungen habe ich die Sache einfach selbst in die Hand genommen. Aber über Un - terstützung würde ich mich freuen. Als nächstes Ziel würden wir uns freuen, auf einem Festival zu spielen. Ich möchte mit meiner Musik die Welt bereisen und möglichst keine Bühne auslassen! MM: Traumberuf: Künstler. Siehst Du das ähnlich oder gibt es auch Schattenseiten? KATRIN: Künstler sein heißt, seinem Herzen folgen und die Schönheiten und Tragiken des Lebens nachspüren zu können! Alles wird intensiv verarbeitet und durch und durch zu Musik verwandelt. Gibt es etwas Schöneres, als zu musizieren und sich seinen Emotionen und denen der Welt hinzugeben? Ein Sprachrohr zu sein für alles, was auf der Erde so passiert? Ich denke, nicht! Auch wenn die Musikbranche manchmal wie ein Dschungel oder Haifisch - becken erscheint, muss man einfach lernen, sich da geduldig und selbstbewusst durchzusetzen. Es gibt nichts Größeres, als Menschen durch seine Musik auf eine Reise zu schicken und sie zu bewegen! Ob durch Bilder, Melodien, Rhyth - mus oder Lyrik. Mit anderen Musikern zu jammen oder gemeinsam diese manchmal triste Welt etwas bunter zu gestalten, ist meines Erachtens der schönste Beruf auf Erden! MM: Bitte gib uns einen kleinen Einblick, wie Deine ersten Schritte im Musikbusiness waren. KATRIN: Ich glaube, mein Temperament und meine Wurzeln stammen aus meiner zweiten Heimat: Italien. Schon als kleines Kind setzte ich mich ans Klavier neben meine Mutter und begann zu spielen.Wenig später entdeckte ich musiker MAGAZIN 2/2014

STORIES 17 KATRIN MEDDE – KURZBIO: • Berklee Vocal Coaching an der Jazz & Rock Schule Freiburg mit Donna McElroy • Vocal Coaching bei Annette Marquard an der Popakademie Mannheim • Stilistische Mittel und Gospelsinging zwei Jahre unterrichtet von Susan Reed • Pädagogik, Rhetorik und Stimmtechnik (Rock & Pop) vier Jahre unterrichtet von Mareike Nickel • 3-jährige Gesangsausbildung an der „Go Vocal School für Popmusic“ • mit sieben begonnen, Klavier zu spielen (Pop-Piano bis heute) • mit acht begonnen, Gitarre zu spielen (Klassik, Jazz und Pop bis heute) • In Kenia als Aushilfslehrerin wie auch im musikpädagogischen Bereich tätig gewesen • Sängerin der Party-Band DAS REGIMENT gewesen • Sängerin der Galabands SMOOVE & DROPZONE • Gesangslehrerin der Musikschule Bäßler in Asperg • Gesangslehrerin am Modern Music Center in Stuttgart • Gesangslehrerin an der Jam In Musikschule Schwäbisch Gmünd • Komponistin, Singer-&-Songwriterin • musikalische Leitung des Musicals „Wicked“ an der Realschule Tamm • allerlei Konzerte im In- und Ausland • mit dabei auf der neuen PUR-CD „Schein & Sein“ als Backgroundsängerin • nominiert für den Deutschen Rock & Pop Preis 2012 • ausgezeichnet für den besten Rock Song 2012 • seit 2010 Katrin-Medde-&-Band-CD erhältlich in allen Online Stores die Gitarre und das Singen und wagte erste Gehversuche als Songwriterin. Nicht stur nach Noten zu spielen, sondern den eigenen Sound zu finden, gehörte schon früh zu meiner Vor - stellung, sich musikalisch ein eigenes Gesicht zu geben. Aber auch das Covern verschiedener Stile und Musiker begleitete mich auf meinem Weg zu den ersten eigenen Songs. Gefördert und entdeckt wurde ich durch meine Gesanglehrer Jens Heckermann, Tobias Elsässer und Mareike Nickel, alle drei etablierte Sänger und Songrwiter. An der Popakademie Mannheim und an der Jazz & Rock Schule in Freiburg belegte ich dann bei Dozenten wie Annette Marquard, Donna McElroy und Masen Abou-Dakn unterschiedliche Workshops, um meinen Stil zu verfeinern. In enger Zusammen - arbeit mit Mareike Nickel wagte ich dann einen weiteren Schritt, um meine Leidenschaft, die Musik, zum Beruf zu machen und wurde Ge - sangslehrerin. Bühnenerfahrung konnte ich durch zahlreiche Engagements in unterschiedlichen Bands sammeln. Zwei Produzenten wurden auf mich aufmerksam und es begann eine spannende Reise mit vielen Studiobesuchen und kleineren Konzerten. Ich lernte, was es heißt, im Studio zu singen, zu schreiben, zu komponieren und sich an die Menschen zu halten, die einen wirklich kennen und das Gute in einem fördern wollen. Es ist ein langer Weg, bis man sich selbst sein kann auf der Bühne und seiner Laune nachgehen kann. Ich begann, viel zu reisen und erfreute mich auch am Straßen - musi zieren. Die Ideen für meine Lieder nahm ich aus zahlreichen Begegnungen mit Menschen aus aller Welt mit. MM: Gibt es rückblickend Erfahrungen, auf die Du gerne verzichtet hättest? KATRIN: Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es keine schlechten Erfahrungen gibt. Denn selbst aus der schlechtesten Erfahrung wächst und entwickelt man sich! Das heißt Mensch sein! Ich bin davon überzeugt, dass alles zur richtigen Zeit geschieht. Man braucht als Künstler Durchhalte ver mö - gen und muss die richtigen Kontakte pflegen. Ehrliche gute Freunde haben und sich immer treu bleiben. MM: Was macht für Dich einen guten Ma - nager und Produzenten aus? Worauf sollte man achten? KATRIN: Dass er den Spagat zwischen Ver - kaufen und „sich verkaufen“ kennt und den wahren Künstler und dessen Eigenschaften fördert. Er sollte Freude daran haben, die Musik des Künst lers an die Öffentlichkeit zu bringen, kommunikationsfähig sein und die Wünsche des Musikers vertreten. Er muss seinen Job machen, damit die Künstler ihren machen können. Er wird Vertrauter, Freund und Vertreter der Musik. MM: Du hast dieses Mal das Album maßgeblich alleine geschrieben und entwickelt. Wie kam es dazu und warum wolltest Du es dieses Mal in Eigenregie machen? KATRIN: Ich glaube, es gehört zu meiner Natur oder zu meinem Charakter, dass ich alles gerne alleine meistern möchte. Es gibt mir ein gutes Gefühl und die Sicherheit, dass ich es so ge - macht habe, wie ich es wollte. Natürlich hatte ich unheimlich viele Freunde, Helfer und Rat geber an meiner Seite, bei denen ich mich immer wieder bedanken kann. Alles war ohne Druck, in meinem Zeitrahmen, mit meinen zur Verfügung stehenden Mitteln und der Freude an der Musik. MM: Hast Du ein Rezept gegen Schreib - blockaden? KATRIN: Ja, es einfach liegen lassen. Ich vergleiche das gerne mit einem Bauern. Er kann 8 2/2014 musiker MAGAZIN

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