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Musiker Magazin 01/2014

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Deutscher Rock & Pop Preis 2013 – Rückblick Deutscher Rock & Pop Preis 2014 – Anmeldung Tokunbo – Queen of Folk Noir Heinz Rudolf Kunze – „Stein vom Herzen“ Wattenläufer – Rockin’ all över de Dörp Judith Holofernes – Helden-Frontfrau schwingt „Ein leichtes Schwert“ Barbara Zanetti – ihre Lieder erzählen von tiefen Gefühlen und beschwinglichen Erlebnissen Christin Kieu – Deutsche Songpreisträgerin 2013 Mike Sprunkel Band – Vier Männer und ein Groove, der die Erde beben lässt Archiv der Klänge – Das Deutsche Musikarchiv GEMA-Petition – Beschlussergebnis Deutscher Bundestag Aspekte des „Samplings“ – Eine Frage des Sounds? Coverversionen

28 STORIES »Wenn ich

28 STORIES »Wenn ich schlau bin, dann folge ich dem ersten Impuls für ein Lied und reite die Idee sofort nach Hause. Dann kann das Schreiben sehr schnell gehen, manchmal bin ich dann am nächsten Abend schon fertig.« JUDITH HOLOFERNES „Ein leichtes Schwert“ VÖ: 07.02.2014 WWW.JUDITHHOLOFERNES.COM musiker MAGAZIN 1/2014

STORIES 29 mit tollen Leuten zusammenarbeiten – und weniger Zeit verschwenden mit den Aspekten, die nicht so viel mit dem Kern der Sache zu tun haben. MM: Kaufst du selbst noch CDs oder nutzt du Streaming-Plattformen? JUDITH: Ich kaufe Schallplatten und lade mir die Songs dazu auf meine mobilen Geräte herunter. MM: Du schreibst einen Blog und versorgst auch auf Facebook deine Fans regelmäßig mit Neuigkeiten. Was bewegt dich dazu, diese Plattformen zu nutzen? JUDITH: Der Blog ist für mich wie mein eigener kleiner, feiner Salon, ein Zuhause für alles, was mir den ganzen Tag so einfällt! Facebook ist zwiespältig: auf der einen Seite denke ich, dass es wichtig ist, direkt mit den Leuten zu kommunizieren und sich so unabhängiger von den Medien zu machen. Die meisten Leute kommunizieren eben schwerpunktmäßig über Facebook. Ich finde Facebook in seiner Struktur aber extrem unfrei und unerfreulich. MM: Du selbst bist für viele Leute ein Vorbild. Hast du selbst ein musikalisches Idol? JUDITH: Viele! Elvis Costello, Paul Simon, die Slits, Marianne Faithful, Patti Smith, Joe Strummer … MM: Was für eine Rolle spielen Produ zen ten und Manager auf dem Weg zum erfolgreichen Künstler? JUDITH: Eine wichtige – insofern, dass das falsche Management und der falsche Produzent alles verhunzen können – und die richtigen Leute um sich zu haben manchmal lebensrettend sein kann. MM: Was kannst du Nachwuchsmusikern raten, die von einer Musikkarriere träumen? JUDITH: Sich um den Inhalt zu kümmern und sich nicht zu früh – oder nie – bei Plattenfirmen anzudienen. Ein Plattenvertrag ist bei Weitem nicht mehr so zwingend wie früher, er taugt nur dann was, wenn man künstlerisch und persönlich so weit gefestigt ist, dass man mit einer Plattenfirma eine Partnerschaft auf Augenhöhe eingehen kann. WEB: WWW.JUDITHHOLOFERNES.COM WWW.TWITTER.COM/JHOLOFERNES WW.FACEBOOK.COM/JUDITHHOLOFERNES INTERVIEW: JANA MOYSICH FOTOS: OLE RENNECKE, JULIA GAJEWSKI, MELISSA JUNDT 1/2014 musiker MAGAZIN

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